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Polizei Hamburg

POL-HH: 230426-2. Verdacht des Anbaus von Betäubungsmitteln - Polizei vollstreckt Durchsuchungsbeschlüsse

Hamburg (ots)

Tatzeitraum: Januar bis April 2023

Tatort: Hamburg-Fuhlsbüttel

Die Staatsanwaltschaft Hamburg und das LKA 6 (Organisierte Kriminalität) ermitteln gegen einen 38-Jährigen wegen des Verdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. Im Zuge dieser Ermittlungen wurden heute insgesamt drei Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt. Der Beschuldigte wird verdächtigt, in seiner ehemaligen Wohnung in Fuhlsbüttel eine Indoor-Cannabis-Plantage betrieben und Cannabis in nicht geringer Menge angebaut zu haben.

Im Zuge der Ermittlungen erlangten die Strafverfolgungsbehörden Hinweise darauf, dass der Tatverdächtige in seiner Wohnung in Fuhlsbüttel Cannabispflanzen angebaut, zwischenzeitlich jedoch bereits abgeerntet hatte.

Aufgrund der sukzessive erhärteten Erkenntnisse erließ das zuständige Amtsgericht auf Antrag der Staatsanwaltschaft vier Durchsuchungsbeschlüsse für zwei Objekte in Billstedt, die Wohnung des Tatverdächtigen in Fuhlsbüttel sowie eine Garage in Jenfeld.

Nachdem sich zwischenzeitlich ergeben hatte, dass die ehemalige Wohnung leer steht, durchsuchten Polizisten in den frühen Morgenstunden die drei übrigen Objekte. Hierbei aufgefundene Beweismittel, unter anderem zwei Zelte zur Aufzucht von Cannabispflanzen, diverses Plantagenequipment und 42 Cannabispflanzen, beschlagnahmten sie.

Aufgrund der Vorerkenntnisse des Tatverdächtigen unterstützten die Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit sowie der Technische Zug der Landesbereitschaftspolizei die Ermittler bei der Öffnung und Sicherung einer Wohnung in Billstedt, welche Teil eines Vereinsheim eines Rockerclubs ist.

Der deutsche Staatsangehörige wurde nach Durchführung einer erkennungsdienstlichen Behandlung dem Untersuchungsgefängnis zugeführt, wo er sich im weiteren Verlauf vor einem Haftrichter verantworten muss.

Die gemeinsam von der Staatsanwaltschaft und dem Fachkommissariat für Rockerkriminalität geführten Ermittlungen dauern noch an.

Zim.

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Polizei Hamburg
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Sören Zimbal
Telefon: +49 40 4286-56214
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