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Polizei Hamburg

POL-HH: 221207-1. "Mobil. Aber sicher!" - Bilanz der Kontrollmaßnahmen im November und Ausblick auf die Schwerpunkte im Dezember

POL-HH: 221207-1. "Mobil. Aber sicher!" - Bilanz der Kontrollmaßnahmen im November und Ausblick auf die Schwerpunkte im Dezember
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Hamburg (ots)

Zeiten: November/Dezember 2022

Orte: Hamburger Stadtgebiet

Bei den Verkehrskontrollen im November widmeten sich die Einsatzkräfte der Polizei Hamburg schwerpunktmäßig den Themen der Sichtbarkeit aller Verkehrsteilnehmenden sowie den Gefahren durch technische Mängel an Beleuchtungseinrichtungen und sicherheitsrelevanten Bauteilen (z. B. Bremsen, Bereifung). Da insbesondere in der dunklen Jahreszeit im ruhenden Verkehr verbotswidrig abgestellte Fahrzeuge besondere Gefahrenmomente hervorrufen können, legten die Polizisten auch hierauf einen Fokus.

In rund 760 durchgeführten Kontrollen überprüften die Polizisten 4.887 Personen sowie 7.823 Fahrzeuge. Im Einzelnen leiteten sie unter anderem folgende Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren ein:

Kraftfahrzeugführende

Straftaten

   -	35 x Fahren unter dem Einfluss von Alkohol -	23 x Fahren unter 
dem Einfluss von Betäubungsmitteln -	45 x Fahren ohne Fahrerlaubnis -
93 x sonstige Straftaten

Ordnungswidrigkeiten

   -	658 x technische Mängel -	18.363 x Verstöße im ruhenden Verkehr 
-	306 x verbotswidrige Handynutzung -	197 x Missachtung des Rotlichts
-	280 x verbotswidriges Wenden/Abbiegen -	76 x 
Geschwindigkeitsverstöße -	26 x Fahren unter dem Einfluss von 
Alkohol/Drogen -	152 x Missachtung der Anschnallpflicht -	135 x 
Kinder nicht ordnungsgemäß gesichert -	587 x sonstige Verstöße

Fahrradfahrende

Straftaten

   -	5 x Fahren unter dem Einfluss von Alkohol -	3 x Fahren unter dem
Einfluss von Betäubungsmitteln

Ordnungswidrigkeiten

   -	32 x technische Mängel -	49 x verbotswidrige Handynutzung -	160 
x Missachtung Rotlicht -	234 x Benutzung der falschen Radwegseite 
("Geisterradler") -	212 x Fahren auf Gehwegen -	23 x sonstige 
Verstöße

E-Scooter Nutzende

Straftaten

   -	1 x Fahren unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln

Ordnungswidrigkeiten

   -	275 x verbotswidrig abgestellte Elektrokleinstfahrzeuge (eKF) -	
15 x verbotswidrige Handynutzung -	14 x Missachtung Rotlicht -	2 x 
Fahren unter dem Einfluss von Alkohol/Drogen -	19 x Befahren der 
falschen Radwegseite -	31 x Fahren auf Gehwegen -	53 x zu zweit auf 
einem E-Scooter

Zu Fuß Gehende

   -	21 x Missachtung Rotlicht

Darüber hinaus ordneten die Beamten insgesamt 58 Blutprobenentnahmen an und stellten 1.031 Mängelmeldungen (957 x Kfz. und 74 x Fahrrad), zum Beispiel wegen nicht mitgeführter Dokumente oder technischer Mängel an Fahrzeugen, aus.

Im Dezember werden sich die Einsatzkräfte schwerpunktmäßig den Themen Alkohol- und Drogenbeeinflussung im Straßenverkehr sowie der Missachtung des Rotlichts widmen. Der Einfluss von Alkohol, Drogen und anderen berauschenden Mitteln auf die Fahrtüchtigkeit der Verkehrsteilnehmenden stellt nach wie vor ein hohes Risiko für die Verkehrssicherheit dar. Regelmäßig führt der Konsum zu einer enthemmten und/oder unsicheren Fahrweise und erhöht so das Risiko eines Unfalls. Im vergangenen Jahr registrierte die Polizei 880 Verkehrsunfälle, bei denen Alkohol- und/oder Drogenkonsum nachgewiesen wurde, wovon es bei 372 Fällen zu Personenschäden mit 428 Verunglückten (sechs Getötete, 83 Schwerverletzte, 339 Leichtverletze) kam. In den ersten neun Monaten in 2022 verzeichnete die Polizei bei den Unfällen unter dem Einfluss von Alkohol eine deutliche Steigerung im Vergleich zu den ersten drei Quartalen 2021.

Nicht zuletzt aufgrund der zahlreichen Möglichkeiten in der Vorweihnachtszeit kommt es bei den Verkehrsteilnehmenden häufig zu einer Fehleinschätzung hinsichtlich der Fahrtüchtigkeit nach dem Konsum von Alkohol. Getreu dem Motto und der bekannten Kampagne "Don't drink and drive" wird die Polizei insbesondere auch im Umfeld von Weihnachtsmärkten verstärkt kontrollieren.

Die Missachtung des Rotlichts ist eine Hauptunfallursache bei Verkehrsunfällen mit verunglückten Personen. Zum Teil erleiden die Verkehrsteilnehmenden schwerste Verletzungen. Die sich seit 2015 positive Trendentwicklung bei Rotlichtunfällen soll durch kontinuierliche Überwachungsmaßnahmen fortgeführt werden, denn: Trotz der Reduzierung waren im vergangenen Jahr Rotlichtmissachtungen bei 625 Verkehrsunfällen (50 mehr als 2020) unfallursächlich.

Kommt es aufgrund eines Rotlichtverstoßes zu einem Unfall, ist die Verunglücktenquote (2021: 454 Verletzte) sehr hoch. Sowohl bei den Unfallzahlen als auch bei den registrierten Ordnungswidrigkeitenverfahren liegen Kraftfahrende an erster Stelle. Die ungeschützten Verkehrsteilnehmenden (Radfahrende, zu Fuß Gehende und E-Scooter-Fahrende) werden dadurch häufig verletzt, missachten nicht selten aber auch selbst die Lichtzeichenanlagen.

Zim.

Rückfragen der Medien bitte an:

Polizei Hamburg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Sören Zimbal
Telefon: +49 40 4286-56214
E-Mail: polizeipressestelle@polizei.hamburg.de
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