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17.06.2019 – 13:45

Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (826) Mehrtägige Geschwindigkeitskontrollen der Nürnberger Verkehrspolizei - Bilanz

Nürnberg (ots)

Beamte der Nürnberger Verkehrspolizei waren am vergangenen Wochenende (14.06. - 16.06.2019) an mehreren Stellen im Stadtgebiet unterwegs, um Geschwindigkeitskontrollen durchzuführen. Rund 10 % der kontrollierten Kraftfahrer mussten beanstandet werden.

Bis zum Sonntagnachmittag maßen die Beamten in der Gleiwitzer Straße, Von-der-Tann-Straße, Nopitschstraße und Hafenstraße insgesamt rund 2.900 Kraftfahrer. Davon müssen rund 230 mit einem Verwarnungsgeld rechnen, gegen 30 weitere wurden Bußgeldverfahren eingeleitet, die möglicherweise auch einen Bescheid ergeben.

Drei Kraftfahrer fielen besonders negativ auf:

Am Freitagnachmittag (14.06.2019) fuhr ein Pkw mit 85 km/h in die Messstelle der Gleiwitzer Straße. Ihn erwartet ein Bußgeld in Höhe von 160 Euro, Zwei-Punkte-Eintrag in Flensburg sowie ein Fahrverbot für die Dauer von einem Monat.

In der Nopitschstraße fuhr am Abend des 15.06.2019 ein Pkw mit gemessenen 105 km/h durch den Radarstrahl. Ein Bußgeld in Höhe von 280 Euro, Zwei-Punkte-Eintrag in Flensburg sowie ein Fahrverbot für zwei Monate sieht der Bußgeldkatalog für diese Ordnungswidrigkeit vor.

In beiden Fällen war die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 50 km/h begrenzt.

In der Hafenstraße verlor ein 75-jähriger Kraftfahrer komplett die Fassung. Nachdem er zu schnell unterwegs gewesen war, stoppte er seinen Audi am Straßenrand, marschierte mit Wut sowohl im Bauch als auch im Gesicht zum Messfahrzeug und trommelte mit beiden Fäusten gegen die Seitenscheibe. Anschließend wechselte er zur Beifahrerseite und schleuderte durch die spaltbreit geöffnete Scheibe beleidigende Kraftausdrücke gegen die messende Beamtin.

Zurzeit prüfen Ermittler der VPI Nürnberg, ob an dem Messfahrzeug Sachschaden entstanden ist. Sicher ist bisher, dass der Beschuldigte nicht nur mit einem Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen eines Geschwindigkeitsverstoßes rechnen muss, sondern auch wegen Beleidigung angezeigt wird.

Bert Rauenbusch/n

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