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23.09.2009 – 10:13

Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (1845) Der Abend eines Unbelehrbaren

    Nürnberg (ots)

Mit einem scheinbar unbelehrbaren 50-Jährigen hatten es am vergangenen Montag (21.09.2009) gleich mehrere Beamte der PI Nürnberg-West zu tun. Der Mann sorgte innerhalb weniger Stunden gleich drei mal für Furore.

    Gegen 19:15 Uhr begann die Vorstellung des 50-Jährigen. Zwischen ihm und seiner vier Jahre jüngeren Frau kam es in der gemeinsamen Wohnung in Nürnberg-St. Leonhard zum Streit. Dabei schlug er seiner Gattin zunächst mit einer Fernbedienung und dann mit einer Plastikkehrichtschaufel auf den Kopf. Die Angetraute revanchierte sich durch Drohung mit einem Küchenmesser und der Ankündigung, aus ihm "Hackfleisch" machen zu wollen.

    Die Polizei kam zum ersten Mal ins Spiel, rückte an und erteilte dem Mann sowohl einen Platzverweis als auch ein Kontaktverbot zur Familie.

    Eine gute halbe Stunde später wurde der Beschuldigte dabei beobachtet, als er aus einem Fahrzeug einen als Abfall zu wertenden Lattenrost auslud und ihn an einen Baum stellte. Danach "genehmigte" er sich eine Flasche Bier und fuhr davon. Eine eingeleitete Fahndung blieb zunächst erfolglos.

    Kurz nach 22:30 Uhr endete dann der Abend des Mannes. Er saß erheblich betrunken in seinem Fahrzeug, dass am Seitenstreifen der Gustav-Adolf-Straße abgestellt war. Plötzlich und ohne Motorkraft machte sich der Pkw selbstständig und rollte gegen eine geparkten Pkw. Dadurch entstand an beiden Fahrzeugen Sachschaden in Höhe von ca. 1.800,-- Euro. Verletzt wurde niemand.

    Die aufnehmende Streife bemerkte starken Alkoholgeruch beim Beschuldigten. Auf Grund seines Zustandes war jedoch ein Alkoholtest nicht möglich.

    Der Fahrzeugschlüssel wurde sichergestellt, der 50-Jährige in Gewahrsam genommen und ausgenüchtert. Ihn erwarten nun mehrere straf- und ordnungsrechtliche Ermittlungsverfahren.

    Nach seiner Ausnüchterung wurde er wieder entlassen. Allerdings durfte er nicht nach Hause, da die Beamten gegen ihn beim ersten Auftritt ein Kontaktverbot von einer Woche ausgesprochen hatten.

    Bert Rauenbusch/hu

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Mittelfranken
Polizeipräsidium Mittelfranken Pressestelle
Telefon: 0911/2112-1030
Fax: 0911/2112-1025
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