Polizeiinspektion Nienburg / Schaumburg

POL-NI: Polizei teilt Ergebnisse der Geschwindigkeitskontrollen vor Schulen in der ersten Schulwoche mit

POL-NI: Polizei teilt Ergebnisse der Geschwindigkeitskontrollen vor Schulen in der ersten Schulwoche mit
Messstelle Langendamm Ostlandstraße

Nienburg (ots) - NIENBURG (mie) - Am letzten Herbstferientag kündigte die Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg Geschwindigkeitskontrollen vor Schulen an. Pünktlich zum Schulbeginn führten die Ordnungshüter in der ersten Schulwoche Lasermessungen durch und wiesen so auf das bestehende Unfallrisiko durch die veränderten Verkehrsverhältnisse durch Schüler auf den Straßen, in Bereichen vor Bushaltestellen und Schulen in Verbindung mit den schlechten Sichtverhältnissen zur dunklen Jahreszeit hin.

An der einwöchigen Kontrollaktion beteiligte sich die Kommunale Verkehrsüberwachung des Landkreises.

"Im Landkreis Nienburg wurden insgesamt 116 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt", resümiert Polizeihauptkommissar Werner Müller. Überwiegend handelte es sich um Verstöße im Verwarngeldbereich. "Das heißt bis 20 Stundenkilometer zu schnell und mit 35 Euro verwarnt", ergänzt der zuständige Sachbearbeiter Verkehr.

Durch die Kommunale Verkehrsüberwachung des Landkreises Nienburg wurden allein 95 Verstöße registriert. 88 davon lagen im Verwarngeldbereich. Sieben Fahrzeugführer werden mit einem Bußgeldbescheid rechnen müssen.

"Hier waren die Messstellen im Bereich Wechold und an der Buermende in Nienburg am auffälligsten. In Wechold wurde ein Autofahrer mit einer Geschwindigkeit von 90 km/h bei erlaubten 50 Stundenkilometern gemessen", führt Werner Müller den negativen Spitzenreiter aus.

In Nienburg wurde in rund drei Stunden 55 Mal zu schnell gefahren, wobei der Spitzenwert bei 62 gefahrenen Kilometern in einer 30-ziger Zone lag. "Auf den Verkehrssünder kommen 160 Euro Strafe, zwei Punkte und einen Monat Fahrverbot zu", so der Polizeihauptkommissar.

Zu den Geschwindigkeitsverfehlungen verzeichnete die Polizei noch 11 Gurt- und neun Parkverstöße. Acht Radfahrer fielen durch Fehlverhalten, meist weil sie ohne Licht fuhren, auf.

"Es gab drei Kontrollstellen, wo alle vorschriftsmäßig fuhren", lobt Werner Müller.

Insgesamt stieß die Aktion bei den Verkehrsteilnehmern auf Zustimmung, auch wenn der eine oder andere Elternteil selbst ertappt wurde.

Polizei und Landkreis beabsichtigen solche gemeinsamen Geschwindigkeitskontrollen zu wiederholen, auch ohne sie vorher anzukündigen. "Das Ergebnis zeigt, wie wichtig Kontrollen zur Einhaltung der Geschwindigkeitsbeschränkungen und der Halteverbote vor Schulen sind", sagt Müller abschließend.

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