Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden

POL-HM: Nachtrag zu unserer Mitteilung "Verkehrsunfallflucht auf der Angerstraße - Postfahrzeug angefahren - silberner Kombi gesucht (Zeugenaufruf)": gesuchtes Fahrzeug wurde gefunden

Ausschnitt aus dem Schadensbereich des Ford Focus, der sich über die gesamte rechte Fahrzeugseite ausdehnt
Ausschnitt aus dem Schadensbereich des Ford Focus, der sich über die gesamte rechte Fahrzeugseite ausdehnt

Bad Münder (ots) - Heute Morgen berichteten wir über eine Verkehrsunfallflucht in der Angerstraße, bei der ein Postzustellfahrzeug beschädigt wurde und der Verursacher von der Unfallstelle flüchtete.

Nur wenige Stunden später können die Ermittler der Polizei Bad Münder einen Ermittlungserfolg vermelden. Die Selektion beim Kraftfahrtbundesamt (KBA) ergab 18 mögliche Fahrzeuge, die aufgrund der bislang vorgelegenen Parameter als Verursacherfahrzeuge in Frage kommen würden. Nach Eingang des Selektionsergebnisses aus Flensburg machten sich die Ermittler auf dem Weg und begannen mit den Überprüfungen der selektierten Fahrzeuge.

Gleich beim ersten Fahrzeug wurden die Beamten fündig: an der Wohnanschrift des Fahrzeughalters in einem Ortsteil von Bad Münder stand in einem Carport der gesuchte Ford Focus. Dem Wagen fehlte nicht nur der rechte Außenspiegel; auch weitere Spuren und Beschädigungen (insbesondere gelber Fremdlack) passten eindeutig zur Kollision mit dem Postauto.

Der 77-jährige Fahrzeughalter, der auch Fahrer des Wagens zur Unfallzeit war, räumte die Flucht bereits ein, konnte sein Verhalten aber nicht erklären. Gegen ihn wird nun wegen des unerlaubten Entfernens von der Unfallstelle ermittelt. Über den Ausgang des Verfahrens, insbesondere über den Entzug der Fahrerlaubnis, wird die Staatsanwaltschaft Hannover entscheiden.

Das unerlaubte Entfernen von der Unfallstelle, die sogenannte Unfall- oder Fahrerflucht, ist kein Kavaliersdelikt. Neben dem schlechten Gewissen, einen Geschädigten mit seinem Schaden zurückzulassen oder in schlimmeren Fällen sogar einen Verletzten nicht zu helfen, folgen Unannehmlichkeiten wie Bestrafung, eventueller Führerscheinentzug und Regressmöglichkeiten der Versicherungen. Anhalten, stehenbleiben, warten und den Geschädigten oder die Polizei kontaktieren wäre die weitaus bessere und verantwortungsvollere Variante, wie man sich nach einem Verkehrsunfall verhalten sollte.

Link zur Ursprungsmitteilung: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/57895/4115984

Rückfragen bitte an:

Jens Petersen
Polizeikommissariat Bad Münder
Telefon: 05042/9331-173
E-Mail: poststelle@pk-bad-muender.polizei.niedersachsen.de

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