FW-MH: Zimmerbrand

Mülheim an der Ruhr (ots) - Am 6. Februar um 22:43 Uhr wurde der Leitstelle der Feuerwehr Mülheim an der Ruhr ...

Polizeiinspektion Hildesheim

POL-HI: Meldung über schwerwiegende Verkehrsunfälle mit erheblichen Beeinträchtigungen des Straßenverkehrs rund um Hildesheim

Hildesheim (ots) - Anlaß : 1. Verkehrsunfall mit Sattelzug, beladen mit Gefahrgut auf der A 7 Fahrtrichtung Kassel und einer schwer verletzten Person 2. Verkehrsunfall mit einer tödlich verletzten Person auf der A 7 Fahrtrichtung Hannover

Vorfallzeit: Zu 1.: 15.08.2013, 20.35 h Zu 2.: 15.08.2013, 22.15 h Ort: Zu 1.: BAB 7, km 171,525 RF Hannover; Gemeinde Harsum, Landkreis Hildesheim Zu 2.: BAB 7, km 178,914 RF Kassel; Stadt Hildesheim Unfall zu 1: Ein 35-Jähriger LKW-Fahrer aus Oldenburg fährt mit seinem Sattelzug auf der A 7 aus Richtung Hannover kommend in Richtung Kassel. In Höhe Km 171,5 gerät er aus bislang ungeklärten Gründen nach rechts in den Grünstreifen. Bei dem Versuch das Fahrzeug wieder auf die Fahrspur zu manövrieren, schaukelt sich der Auflieger massiv auf und bringt den Sattelzug zum Umstürzen. Hierbei rutscht er in die Mittelschutzplanke und bleibt quer zur Fahrbahn auf dem ersten und zweiten Überholfahrstreifen liegen. Der Fahrzeugführer wird schwer verletzt und einige Zeit später in ein Krankenhaus eingeliefert. Durch Trümmerteile, die auf die Gegenfahrbahn fliegen, wird ein Pkw, der die A 7 in Richtung Hannover befährt, beschädigt. Erste Überprüfungen ergeben, dass der Lkw Gefahrgut geladen hat. Aufgrund austretender Flüssigkeit wird von einer Leckage des Gefahrguts ausgegangenen. Die hinzugezogene Feuerwehr ( Gefahrgutzüge und Rettungskräfte ) geht von einem hohen Gefahrenpotenzial aus und lässt die Richtungsfahrbahn Hannover voll sperren. Recherchen der Feuerwehr ergeben zwischenzeitlich, dass es sich bei dem Gefahrgut um Kälte- und leicht entzündliches Entschäumermittel handelt. Sämtliche Gefahrgutverpackungen sind intakt, so dass kein Gefahrstoff ausgetreten ist. Zur Bergung der Ladung und des Fahrzeuges, sowie zur Reinigung der durch Betriebsstoffe erheblich verschmutzten Fahrbahn zu Unfall 1 wird die A 7 von der Anschlussstelle Laatzen bis Hildesheim - Drispenstedt voll gesperrt. Durch die Vollsperrungen kam es zu Staubildungen von unterschiedlicher Länge (max. Länge 5 km). Die Autobahn Richtung Süd ist seit 10:30 Uhr wieder freigegeben.

Unfall zu 2: Durch die von der Autobahnmeisterei Hildesheim eingerichtete Vollsperrung in Höhe der Anschlussstelle Hildesheim - Drispenstedt, baut sich auf der Richtungsfahrbahn Hannover ein Stau auf. Um 22.15 h fährt ein 56-jähriger männlicher Pkw-Fahrer aus dem Emsland aus unbekannten Gründen ungebremst auf einen im Stau stehenden Sattelzug auf. Der Pkw schiebt sich dabei bis zur ersten Achse unter den Auflieger; das Fahrzeugdach wird bis zur Rücksitzbank massiv eingedrückt. Der Fahrzeugführer wird im Fahrzeugwrack eingeklemmt und muss von der Berufsfeuerwehr Hildesheim geborgen werden. Der Fahrzeugführer erliegt kurze Zeit spät seinen schweren Verletzungen im Klinikum Hildesheim. Ermittlungen ergeben, dass er deutlich unter Alkoholeinfluss stand. Zur Klärung der Unfallursache und zur Rekonstruktion wurde ein Ingenieurbüro hinzugezogen. Um die Unfallaufnahme, Bergung der Fahrzeuge und Reinigung der Fahrbahn zu Unfall 2 zu ermöglichen, wird die Richtungsfahrbahn Hannover von der Anschlussstelle Hildesheim bis zum Messedreieck voll gesperrt. Die Sperrung wird um 04.20 h aufgehoben.

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