Feuerwehr Essen

FW-E: Schwerer Verkehrsunfall auf der A 40 Höhe kurz vor der Anschlussstelle Frillendorf, insgesamt neun Menschen verletzt, zwei davon schwer

Schwerer Verkehrsunfall, mehrere Fahrzeuge sind bis zur Unkenntlichkeit zerstört

    Essen (ots) - Frillendorf, A 40 Fahrtrichtung Mülheim Anschlussstelle Frillendorf, 21.07.2006, 07.32 Uhr

    Zu einem schweren Verkehrsunfall auf der A 40 rückte die Feuerwehr heute Morgen mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften aus. In Höhe der Anschlussstelle Frillendorf waren insgesamt fünf PKW, ein Kleinbus und ein Sattelzug in eine Karambolage verwickelt. Zwei der PKW wurden dabei bis zur Unkenntlichkeit zerstört, an den anderen Fahrzeugen entstanden zum Teil erhebliche Schäden. Durch umher fliegende Trümmerteile wurden weitere Autos beschädigt, die Autobahn glich einem Schlachtfeld. Trotz der Schwere des Unfalls gab es nur zwei Schwerverletzte. Sie wurden mit hydraulischem Rettungsgeräten schonend befreit und unter notärztlicher Begleitung in eine Essener Klinik transportiert. Sieben weitere Personen erlitten leichtere Verletzungen. Sie fuhren mit Rettungswagen in verschiedene Krankenhäuser. Zwei Notarztwagen, fünf Rettungswagen und der Rettungshubschrauber "Christoph 9" aus Duisburg stellten eine umfassende medizinische Versorgung aller Patienten sicher. Ein Hilfeleistungszug und mehrere Löschfahrzeuge sicherten den Brand- und Umweltschutz und sorgten für die technische Rettung. Mit einem besonderen Problem hatten die Retter zu kämpfen: Viele Autofahrer sind offensichtlich nicht mit dem Thema "Bilden einer Rettungsgasse" vertraut, die Autobahn war vollständig blockiert und die Einsatzfahrzeuge konnten nur verzögert an die Unfallstelle gelangen. (MF)

    Info Rettungsgasse: Auf zweispurigen Autobahnen müssen die Autofahrer bei Annähern von Einsatzfahrzeugen in der Fahrbahnmitte eine Gasse bilden. Bei dreispurigen Fahrbahnen fahren die Fahrzeuge der linken Spur nach links außen, alle anderen nach rechts außen. So bildet sich im Idealfall eine Gasse zwischen linker und mittlerer Spur. Wichtig ist, die einmal geöffnete Gasse bestehen zu lassen, denn ein Rettungsfahrzeug kommt selten allein. Die Gasse muss so breit sein, dass auch große Feuerwehrfahrzeuge passieren können. Denken Sie bitte immer daran, schon Morgen können Sie selbst auf schnelle Hilfe angewiesen sein, es zählt jede Minute!


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