Alle Meldungen
Folgen
Keine Meldung von Polizei Dortmund mehr verpassen.

Polizei Dortmund

POL-DO: "Netzwerk gegen Antisemitismus" - Statement des Dortmunder Polizeipräsidenten zur Unterzeichnung der Grundsatzerklärung gegen Antisemitismus

POL-DO: "Netzwerk gegen Antisemitismus" - Statement des Dortmunder Polizeipräsidenten zur Unterzeichnung der Grundsatzerklärung gegen Antisemitismus
  • Bild-Infos
  • Download

Dortmund (ots)

Lfd. Nr.: 0258

Auch heute, mehr als 70 Jahre nach Ende des schrecklichen Völkermordes der Nazis an den Juden bis 1945, spüren wir die Verantwortung, die wir alle miteinander haben. Verantwortung dabei mitzuhelfen, dass Menschen jüdischen Glaubens in unserem Land nie wieder solches Leid angetan werden kann. Verantwortung dabei mitzuhelfen, dass die Grundwerte unserer Verfassung - Schutz der Menschenwürde, Gleichheitsrechte, Freiheitsrechte - für jeden in unserem Land unabhängig von seiner Herkunft, seiner Hautfarbe oder seiner Religionszugehörigkeit gelten.

Dass es darauf ankommt auch heute wachsam zu bleiben, zeigt ein auch in Deutschland wieder aufkeimender Antisemitismus. Auch in Dortmund gibt es eine kleine, aber gefährliche rechtsextremistische Minderheit, die die Verbrechen des Nationalsozialismus nicht nur leugnet, sondern den NS-Staat sogar glorifiziert. Dagegen müssen Staat und Gesellschaft gemeinsam vorgehen.

Wir, die Polizei Dortmund, sind klar aufgestellt:

- für Rechtsstaat und eine weltoffene Demokratie 
- gegen jeden Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit 
- gegen Hass und Ausgrenzung von Minderheiten

Mit diesen Verfassungswerten treten wir an, um die Stärke des Rechts gegen das vermeintliche Recht des Stärkeren durchzusetzen. Es erfüllt mich mit Scham und macht mich fassungslos, wenn gerade bei uns in Deutschland - und auch in Dortmund - antisemitische Parolen auf die Straße getragen werden. Die Polizei wird alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, um solchem unerträglichen Treiben durch Strafverfolgung und Gefahrenabwehr wirksam entgegen zu treten.

Hier die Veröffentlichung der Stadt Dortmund zur Unterzeichnung der Grundsatzerklärung: http://ots.de/imc2Eh

Rückfragen bitte an:

Polizei Dortmund
Pressestelle
Telefon: 0231/132-1020 bis -1029
Fax: 0231-132 9733
E-Mail: pressestelle.dortmund@polizei.nrw.de
https://dortmund.polizei.nrw/

Original-Content von: Polizei Dortmund, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Polizei Dortmund
Weitere Meldungen: Polizei Dortmund
  • 01.03.2019 – 12:57

    POL-DO: Geldautomat in Brackel gesprengt - Polizei sucht Zeugen

    Dortmund (ots) - Lfd. Nr.: 0255 Zwei bislang unbekannte Männer haben in der Nacht auf den heutigen Freitag (1. März) den Geldautomaten einer Bankfiliale in Dortmund-Brackel gesprengt. Sie flüchteten anschließend auf einem kleinen Motorrad. Ersten Ermittlungen zufolge verschafften sich die Tatverdächtigen gegen 3.30 Uhr Zugang zum Vorraum der Filiale auf dem Brackeler Hellweg. Wenig später kam es zur Sprengung des ...

  • 28.02.2019 – 16:50

    POL-DO: Rollstuhlfahrer in Lünen bestohlen - Polizei sucht Zeugen!

    Dortmund (ots) - Lfd. Nr.: 0254 Ein 60-jähriger Lüner ist am Donnerstag (28.2.) gegen 11.35 Uhr in der Bebelstraße bestohlen worden. Er war mit seinem Rollstuhl nahe der Jägerstraße unterwegs. Ersten Erkenntnissen zufolge war der 60-Jährige auf der Bebelstraße in Richtung Norden unterwegs. Kurz hinter der Einmündung zur Jägerstraße kam der Tatverdächtige aus einem dortigen Hinterhof und fragte den Lüner, ob ...