Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: 020315 - 0318 Frankfurt: Regionale Ergebnisse der bundesweiten Kontrollen des gewerblichen Personen-, Güter- und Gefahrgutverkehrs.



        Frankfurt (ots) - Am gestrigen Tag (14.03.02) beteiligte sich die
Frankfurter Polizei  an den bundesweiten Kontrollen des gewerblichen
Personen, Güter- und  Gefahrgutverkehrs. Dazu richtete der damit
beauftragte  Verkehrsüberwachungsdienst mit Beamten der
Polizeiautobahnstation  Frankfurt und der Hessischen
Bereitschaftspolizei fünf stationäre  Kontrollstellen ein. Zwei
befanden sich an der A 661 zwischen dem  Offenbacher Kreuz und er
Abfahrt OF-Taunusring, zwei am Frankfurter  Flughafen und eine im
Bereich des Industrieparks Höchst. An den  Überprüfungen waren rund
45 Polizeibeamte sowie zwei Mitarbeiter des  Amtes für Arbeitsschutz
und eine Fachmann der Technischen Überwachung  Hessen (TÜH)
beteiligt. Insgesamt wurden 96 Fahrzeuge zwischen 08.00  Uhr und
16.00 Uhr angehalten, davon 83 Lkw, 10 Taxis und 3 Pkw. Dies  führte
zu insgesamt 57 Beanstandungen. In 33 Fällen verletzten  Lkw-Fahrer
die Sozialvorschriften, sechsmal wurden die Bestimmungen  für den
Transport von Gefahrgütern nicht beachtet, einmal die  gesetzlichen
Vorgaben des Güterkraftverkehrsgesetzes mißachtet,  ferner fünf
Verstöße gegen die Unfallverhütungsvorschriften  registriert. An den
Fahrzeugen wurden in 12 Fällen Mängel  festgestellt und achtmal
waren Lkw bis maximal 16 Prozent überladen.  Somit lag die
Beanstandungsquote aller überprüften Verkehrsteilnehmer  bei über 59
Prozent. Die Auswertung von begleitenden  
Lkw-Geschwindigkeitskontrollen steht noch aus, doch der allgemeine  
Trend geht dahin, daß zu schnell gefahren wurde.

  Während der Kontrollen nahmen die Beamten einen 30jährigen Polen  
fest, der ohne die erforderliche Fahrerlaubnis einen Lkw eines  
deutschen Fuhrunternehmers steuerte. Außerdem hielt sich der Mann  
illegal in Deutschland auf. Darüber hinaus fehlte die erforderliche  
Arbeitserlaubnis. Der Festgenommene als auch der Unternehmer müssen  
nun mit einem entsprechenden Strafverfahren rechnen. In einem  
weiteren Fall wurde ein Lkw vorläufig stillgelegt, weil der
28jährige  Fahrer aus Mannheim bereits vier Tage hintereinander
zwischen 12 und  13 Stunden ohne Pause hinter dem Steuer saß. Er muß
nun mit einem  Bußgeld von 400 Euro rechnen. Einen weiteren
erwähnenswerten Fall  stellten die kontrollierenden Spezialisten bei
einem Gefahrgutfahrer  aus Limburg fest. Dieser hatte auf der
Ladefläche seines Lkw  verschiedene Fässer und Kanister im
Gesamtgewicht von 1,5 Tonnen, die  u.a. Flourwasserstoffe,
Natriumhydroxidlösung und  Chlorwasserstoffsäure enthielten und
ungenügend gesichert waren. Ein  Teil der Ladung war bereits
verrutscht, glücklicherweise noch nicht  beschädigt, obwohl ein
danebenstehender Hubwagen ebenfalls mangelhaft  fixiert war. Der
Fall war so gravierend, daß ihm die Weiterfahrt  untersagt werden
mußte. Ein entsprechendes  Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde gegen
ihn eingeleitet. (Jürgen  Linker/ -8012).

  Bereitschaftsdienst:  Karlheinz Wagner, Telefon: 06107-3913, Handy:  
0177-23697787 (nach 17.00 Uhr).


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