Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: 001023 Pressemitteilungen 2, Polizeipräsidium Frankfurt am Main

      Frankfurt (ots) - 001023 - 1332 Bahnhofsgebiet: 23.
Rauschgiftopfer

    Ein 22jähriger Mann aus Hösbach ist das 23. Rauschgiftopfer dieses Jahres in Frankfurt am Main. Der junge Mann wurde bereits am 19.10.2000 gegen 18.30 Uhr in bewußtlosem Zustand in der Taunusstraße aufgefunden und durch einen Notarztwagen in eine Klinik eingeliefert. In seiner rechten Ellenbeuge fand man frische Einstichstellen. Zwei Tage später verstarb er, ohne seine Bewußtsein wiedererlangt zu haben. Als wahrscheinliche Todesursache wurde eine Heroinintoxikation, die eine Sauerstoffmangelversorgung des Gehirns und anderer Organe zur Folge hatte, diagnostiziert.     Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren 19 Drogentote registriert. (Manfred Feist/-8013)

    001023 - 1333 Sachsenhausen: Gesuchter Serienstraftäter in Gartenhaus festgenommen

    Bereits seit Monaten suchte die Polizei nach einem namentlich bekannten 35jährigen Serienstraftäter türkischer Nationalität, der der Polizei als Wohnungseinbrecher bekannt ist. Ihm sind zwischenzeitlich mindestens sieben derartige Straftaten in den Stadtteilen Fechenheim, Riederwald, Sachsenhausen und Oberrad anhand von Tatortspuren nachgewiesen. Sein Aufenthaltsort war bisher unbekannt, da er weder einen festen Wohnsitz noch bei seiner Familie Unterschlupf gefunden hatte. Intensive längere Ermittlung führten jetzt zum Erfolg. Beamte des Sonderkommandos Mitte (Innenstadt) konnten nun eine Gartenhütte in Sachsenhausen im Bereich des S-Bahnhofes Louisa lokalisieren, wo der Gesuchte am Sonntag, dem 22.10.2000, gegen 08.20 Uhr schlafend auf einer Couch festgenommen werden konnte. Bei der Durchsuchung des Gartenhäuschens konnten 39 weitere gestohlene Gegenstände wie Handys, Autokassettenrekorder, Laptops, Euroschecks, Kreditkarten sowie eine Schachtel scharfer Munition des Kal. 7,65 aufgefunden und sichergestellt werden. In einem geparkten Pkw, der dem Festgenommenen zugeordnet werden konnte, wurden außerdem noch Einbruchswerkzeuge und weitere gestohlene Gegenstände aufgefunden und in polizeiliche Obhut genommen. Bereits jetzt konnte schon ein Teil dieser Gegenstände verschiedenen Wohnungseinbrüchen in Sachsenhausen zugeordnet werden. In diesem Fall stehen noch weitere Ermittlungen durch das sachbearbeitende Kommissariat für Wohnungseinbrüche an. Es ist beabsichtigt, den Ergriffenen heute im Laufe des Tages dem Haftrichter vorzuführen. (Jürgen Linker /-8012)

    001023 - 1334 Bitte Termin vormerken: 25.10.2000 - Landesaktionstag «Sicher wohnen»

Kostenloser Service:  Polizei codiert Wertsachen

    Am Mittwoch, dem 25.10.2000, findet hessenweit der nächste Landesaktionstag mit präventivem Charakter statt. Vor dem Hintergrund hoher Fallzahlen beim Wohnungseinbruch wurde er unter das Motto «Sicher wohnen» gestellt, denn Wohnungseinbrüche beeinträchtigen das Sicherheitsgefühl unserer Bürger ganz erheblich, da sie sich unmittelbar im persönlichen Lebensbereich, in der Geborgenheit der «eigenen vier Wände» ereignen.     Im Rahmen des Landesaktionstages werden auch Beamtinnen und Beamte der Polizei Frankfurt und im Bereich des Main-Taunus-Kreises die Bürger schwerpunktmäßig über die mannigfaltigen Möglichkeiten der Sicherung von Wohnungen und Häusern beraten sowie wichtige Tips zur Verhütung von Straftaten geben (unter anderem zum Thema «Nachbarschaftshilfe»).     Schwerpunktmäßig wird die Polizei in Frankfurt von 10.00 Uhr - 18.00 Uhr auf dem Paulsplatz einen Beratungsbus aufstellen. Darüber hinaus bieten die Mitarbeiter im Polizeiladen, Braubachstraße 15, von 10.00 Uhr - 18.00 Uhr interessierten Bürgern an, ihre Wertgegenstände (z. B. Antiquitäten, Camcorder, Inlineskates, Laptops, Orientteppiche, Uhren, wertvolles Werkzeug) mit einem persönlichen selbsterklärenden Code nach dem System FEIN zu kennzeichnen. «Das System», so die Entwickler, «beruht auf einer einfachen Verschlüsselung Ihrer persönlichen Adressendaten. Hessen nutzt den Gemeinde- und den kommunalen Straßenschlüssel, nach dem anonym und datenrechtlich unbedenklich die Herkunft gekennzeichneter Gegenstände schnell dargestellt werden kann.» Der Code kann an fast allen Gegenständen angebracht werden. Interessenten müssen lediglich ihren Ausweis sowie die zu kennzeichnenden Wertsachen mitbringen.     Interessierte Pressevertreter sind zu der Info-Veranstaltung herzlich eingeladen. (Manfred Feist/-8013)

    Bereitschaftsdienst: Manfred Feist, Telefon: 069/50058820 oder 0177-2146141 (ab 17.00 Uhr)

ots-Originaltext: Pressestelle Polizei Frankfurt

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