Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: 000911 Pressemitteilungen, Polizeipräsidium Frankfurt am Main

      Frankfurt (ots) - 000911 - 1168 Main-Taunus-Kreis:
Marokkanischer Drogenhändler festgenommen - Insgesamt 13
Kilogramm Haschisch sichergestellt

    Am 07.09.2000 ging dem Frankfurter Rauschgiftkommissariat (K 65) ein 27jähriger marokkanischer Haschischhändler ins Netz. Im Rahmen operativer Maßnahmen wurde bekannt, daß er für den Vormittag des 07.09.2000 den Verkauf von mehreren Kilogramm Haschisch auf dem Parkplatz des Main-Taunus-Zentrums plane. Durch eine gezielte Observation konnte der 27jährige an diesem Tag gegen 11.30 Uhr an dem bezeichneten Treffpunkt wegen Verdachts des Rauschgifthandels festgenommen werden. In seinem Pkw VW Golf hatte er insgesamt 12 Kilogramm Haschisch versteckt. Eine anschließende Durchsuchung seiner Wohnung in Schwalbach/Ts. führte zur Auffindung von einem weiteren Kilogramm Haschisch und 16 Gramm Heroin. Zwischenzeitlich befindet sich der Festgenommene auf Antrag der Staatsanwaltschaft Frankfurt a. M. in Untersuchungshaft (Peter Borchardt/8011).


000911 - 1169      Konstablerwache:  Raub am U-Bahnsteig

    Am 09.09.2000 gegen 18.30 Uhr befand sich ein in Frankfurter wohnhafter 41jähriger Vietnamese mit seinem minderjährigen Sohn auf der Heimfahrt. Er stand am U-Bahnsteig Konstablerwache, als er von einem vermutlichen Nordafrikaner angegriffen wurde. Der Täter hatte sich von hinten genähert und ihn gewürgt. Vermutlich von einem Mittäter, der später ebenfalls flüchtete, wurde dabei seine Geldbörse mit Bargeld und Ausweispapieren geraubt. Aus einem Telefonladen heraus beobachtete wenig später ein Zeuge, wie vermutlich einer der Täter eine Geldbörse in einen Mülleimer warf. Eine sofort ausgelöste Funkfahndung nach den beiden Unbekannten verlief bisher ohne Erfolg.

    Die Täter werden als 17 bis 18 Jahre alt und 1,60 m groß beschrieben. Sie waren schlank, hatten kurze, schwarze Haare, trugen Turnschuhe und Jeans. (Franz Winkler/-8016)


000911 - 1170      Bahnhofsgebiet:  Schmuck sichergestellt

    Am 10.09.2000 gegen 19.10 Uhr überprüften Polizeibeamte einen 27jährigen wohnsitzlosen, stark heroinabhängigen Mann, der gerade versuchte, einem Passanten Schmuck zu verkaufen. Auf Befragen verwickelte sich der 27jährige in Widersprüche. Bei ihm fand man eine Videokamera, diverse Ringe und anderen Schmuck, der einen Gesamtwert von etwa 14.000,-- DM darstellte. Daraufhin wurde er festgenommen. In seiner Vernehmung gab er zu, am gleichen Tag zwei Wohnhauseinbrüche in Nauheim bei Groß-Gerau begangen und dabei den Schmuck und die Videokamera entwendet zu haben. Der Schmuck konnte zwischenzeitlich zugeordnet und den Besitzern übergeben werden. Der Beschuldigte wird dem Haftrichter vorgeführt. (Franz Winkler/-8016)


000911 - 1171      Kelkheim:  Schwerer Verkehrsunfall

    Am Sonntag, dem 10. September 2000, gegen 15.20 Uhr befuhr ein 38jähriger mit seinem Honda Civic die B 519 aus Richtung Königstein in Richtung Hofheim. In Höhe der Abfahrt zur Landstraße 3014 wollte er nach links auf diese einbiegen.     Eine 21jährige aus Bad Soden befuhr mit ihrem VW Golf die B 519 in entgegengesetzter Richtung. Als der 38jährige in Richtung der L 3014 abbog, kam es zum Zusammenstoß mit dem VW Golf der 21jährigen. Dabei wurde der VW Golf auf den Opel Omega eines 43jährigen Hofheimers geschleudert, der an der Auffahrt der L 3014 stand und nach links auf die B 519 auffahren wollte.

    Der 38jährige Fahrer des Honda sowie dessen 39jährige Beifahrerin mußten von der Feuerwehr aus ihrem Fahrzeug befreit werden und kamen anschließend mit schweren Verletzungen zur stationären Aufnahme in verschiedene Krankenhäuser. Auch die 21jährige Golffahrerin wurde schwer verletzt und mußte zur stationären Aufnahme in eine Klinik gebracht werden. Der 43jährige Fahrer des Omega wurde nicht verletzt, seine 15jährige Beifahrerin erlitt leichte Verletzungen und konnte nach ambulanter Behandlung wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden. Der Gesamtsachschaden beziffert sich auf rund 20.000,-- DM. (Manfred Füllhardt /-8015)


000911 - 1172      Ginnheim:  Pkw in Brand gesetzt

    Eine 43jährige Frankfurterin hatte ihren Pkw, einen Opel Corsa, ordnungsgemäß in der Theodor-Storm-Straße abgestellt und verschlossen.

    Am heutigen Montag, dem 11.09.2000, gegen 0.45 Uhr stellte eine Zeugin fest, daß sich ein Brand an dem Fahrzeug entwickelte und verständigte sofort die Feuerwehr. Dieser gelang es schnell, die Flammen zu löschen. Anschließend wurde festgestellt, daß der Brandherd sich direkt um den abschließbaren Tankdeckel des Wagens befand. Offensichtlich war versucht worden, den Tankdeckel selbst aufzubrechen und den Wagen vom Tankstutzen her in Brand zu setzen. Des weiteren hatte man an dem Fahrzeug die vier Reifen plattgestochen. Der entstandene Sachschaden beziffert sich auf mehrere tausend DM. (Manfred Füllhardt /-8015)


000911 - 1173      Ostend:  Lkw in Brand gesetzt

    Am Sonntag, dem 10.09.2000, gegen 20.06 Uhr brannte das Führerhaus eines in der Eytelweinstraße/Ecke Hanauer Landstraße abgestellten MAN-Wechselbrücken-Lkw vollständig aus. Von Brandstiftung ist dabei auszugehen. Der Sachschaden an dem MAN, Baujahr 1987, beziffert sich auf rund 30.000,-- DM. Die Ermittlungen wurden aufgenommen. (Manfred Füllhardt /-8015)

    000911 - 1174 Südbahnhof: «Sprengstoffverdächtiger» Gegenstand

    Am 11.09.2000 gegen 03.15 Uhr meldeten Passaten, daß aus einem Schacht eines Zigarettenautomaten im Eingangsbereich des Südbahnhofes ein Batteriepäckchen mit heraushängendem Kabel liegen würde. Von den Beamten wurde festgestellt, daß dies der Fall war, weshalb man Spezialisten des Landeskriminalamtes anforderte. Nach Inaugenscheinnahme wurde festgestellt, daß es sich bei dem Batteriepäckchen um die Stromversorgung einer eingebauten Alarmanlage handelte. Aus noch ungeklärten Gründen war diese in den Ausgabeschacht gerutscht und wurde dadurch sichtbar. Für die Zeit der Überprüfungsmaßnahmen wurden der Diesterwegplatz für den Straßenbahnverkehr und der U-Bahnverkehr bis etwa 06.00 Uhr gesperrt. (Franz Winkler/-8016)

    Bereitschaftsdienst: Karlheinz Wagner, Telefon 06107-3913 oder 0177-2369778 (ab 17.00 Uhr)

  

ots-Originaltext: Pressestelle Polizei Frankfurt

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