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07.12.2009 – 11:52

Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: 091207 - 1549 Bonames: Rabiater Autofahrer griff Radfahrer tätlich an - Couragierter Zeuge schritt ein

    Frankfurt (ots)

Weil ihm offenbar ein Radfahrer buchstäblich in die Quere gekommen sein soll, hat am Samstagmittag in Bonames ein 24 Jahre alter Autofahrer völlig die Nerven verloren und den 42-jährigen Radler anschließend tätlich angegriffen. Doch ein couragierter 51-jähriger Zeuge behielt den Überblick, schritt mehrmals beherzt ein und verhinderte womöglich Schlimmeres.

    Wie der 42-jährige Radfahrer angibt, war er gegen 15.05 Uhr auf dem Radweg entlang der Homburger Landstraße in Richtung Bonames unterwegs. In Höhe der zweiten Nidda-Brücke endet der Radweg jedoch und der Frankfurter musste zwangsläufig auf die Homburger Landstraße wechseln. Dies schmeckte offenbar einem nachfolgenden 24-jährigen Autofahrer nicht, der aufgrund des Fahrverhaltens des Radlers sein Auto abbremsen musste. Beide Verkehrsteilnehmer hielten daraufhin an und es entwickelte sich zwischen den beiden Männern ein heftiges Wortgefecht, in dessen Verlauf der 24-Jährige seinen Kontrahenten mit "netten" Worten wie "Wichser" und "Hurensohn" bedacht haben soll. Doch nicht genug damit: Als der 42-Jährige nämlich seine Fahrt fortsetzen wollte, fuhr der 24-Jährige ihm hinterher. Als er ihn wieder eingeholt hatte, soll er absichtlich gegen das Hinterrad des Radlers gefahren sein, so dass der 42-Jährige zu Fall kam. Bewaffnet mit einem Schlagstock stieg der junge Frankfurter nunmehr aus seinem Auto, nahm eine drohende Haltung ein und wollte auf den Radfahrer losgehen. Dies verhinderte jedoch ein zufällig vorbeikommender 51-jähriger Zeuge der sich couragiert zwischen  beide Männer stellte. Daraufhin setzte sich der 24-Jährige wieder in sein Auto. Doch offenbar war die Wut auf den Radfahrer derart groß, dass der junge Mann  - nachdem der Zeuge seinen Weg fortsetzen wollte - erneut ausstieg, wutentbrannt auf den Radfahrer losging, ihn bespuckte und ihm mit der Faust ins Gesicht schlug. Wieder griff der mutige Zeuge ein und trennte beide Parteien jetzt endgültig bis zum Eintreffen einer alarmierten Funkstreifenbesatzung des 15. Reviers.

    Den rabiaten Autofahrer erwartet jetzt eine Anzeige wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, wegen Körperverletzung, versuchte gefährliche Körperverletzung sowie wegen Beleidigung.

    (Karlheinz Wagner/069/755-82115)

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