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POL-KS: +++Aktuelle Warnung der Polizei+++ Wieder vermehrt Enkeltrickanrufe in Kassel

Kassel (ots)

Kassel:

Aktuell kommt es im gesamten Kasseler Stadtgebiet vermehrt zu betrügerischen Anrufen mit der sogenannten Enkeltrickmasche. Im Laufe des heutigen Donnerstags meldeten sich bereits mehrere Seniorinnen und Senioren, die Anrufe von angeblichen Enkeln, Angehörigen, Freunden oder Bekannten erhalten hatten, die vorgaukelten, in einer finanziellen Notsituation zu sein und dringend Geld zu benötigen. Aus diesem aktuellen Anlass möchte die Polizei vor derartigen Anrufen warnen. Glücklicherweise hatten die Betrüger in den bislang bekannt gewordenen Fällen vom heutigen Tag keinen Erfolg.

Rate mal, wer dran ist?

Die Masche, derer sich die Betrüger beim Enkeltrick bedienen, war auch heute bislang die altbekannte. Mit geschickten Fragen wie "Rate mal wer dran ist?" oder "Erkennst Du mich denn nicht?", entlocken die Täter den überwiegend älteren Menschen am anderen Ende der Leitung den Namen eines Enkels, Angehörigen oder Bekannten. Danach täuschen die Betrüger eine dringende finanzielle Notsituation vor, beispielsweise der Kauf einer einmalig günstigen Immobilie, die sonst weg wäre. Auch die Masche, bei der die vermeintlichen Verwandten vorgeben, soeben einen Verkehrsunfall gehabt zu haben und deshalb Geld zu benötigen, grassiert derzeit. Um die Hilfe der Angerufenen bittend, loten die Täter dann im weiteren Gesprächsverlauf aus, was auf dem Konto oder im Haus zu holen ist. Die Geldbeträge oder wertvollen Schmuck holt dann meistens eine unbekannte Person, die angeblich der selbst verhinderte Enkel etc. als seine Vertrauensperson schickt.

Die Polizei gibt folgende Tipps:

   - Seien Sie misstrauisch, wenn sich jemand am Telefon nicht selbst
     mit Namen vorstellt.
   - Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr 
     Gesprächspartner Geld von Ihnen fordert.
   - Vergewissern Sie sich, ob der Anrufer wirklich ein Verwandter 
     ist: Rufen Sie die jeweilige Person unter der bisher bekannten 
     und benutzten Nummer an und lassen Sie sich den Sachverhalt 
     bestätigen.
   - Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen 
     Verhältnissen preis.
   - Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.
   - Informieren Sie sofort die Polizei über die 110, wenn Ihnen ein 
     Anruf verdächtig vorkommt.
   - Wenn Sie Opfer geworden sind: Wenden Sie sich an die Polizei und
     erstatten Sie Anzeige.

Rückfragen bitte an:

Ulrike Schaake
Pressesprecherin
Tel. 0561 - 910 1021

Polizeipräsidium Nordhessen
Grüner Weg 33
34117 Kassel
Pressestelle

Telefon: 0561/910 10 20 bis 23
Fax: 0561/910 10 25
E-Mail: poea.ppnh@polizei.hessen.de

Außerhalb der Regelarbeitszeit
Polizeiführer vom Dienst (PvD)
Telefon: 0561-910-0
E-Mail: ppnh@polizei.hessen.de

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