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Polizeipräsidium Mittelhessen - Pressestelle Wetterau

POL-WE: Wir sind nicht alleine unterwegs - Gedankliche Vorbereitung ist wichtig

Friedberg (ots)

Wetteraukreis: Manchmal kann man zwei Augen beobachten, die einen aus dem dunklen Wald oder Feld am Wegesrand beim Vorbeifahren beobachten, manchmal sieht man nur einen Schatten vorbeihuschen oder schätzt sich glücklich, dass das Reh gerade noch rechtzeitig vor dem eigenen Auto die Fahrbahn querte. Manchmal hat man nicht so viel Glück und ein Wildtier möchte genau zur gleichen Zeit, genau die gleiche Stelle einer Straße passieren, wie man selbst. In diesem Fall sollte man gut vorbereitet sein - gedanklich. Nur wer sich mit der Situation auseinandergesetzt hat, weiß, wie man am reagiert, um bestmöglich den Schaden von sich und anderen abzuwenden.

Es gilt das Lenkrad fest im Griff zu haben, abzublenden und die Geschwindigkeit kontrolliert zu verringern. Keinesfalls sollte versucht werden dem Wildtier auszuweichen. Zum einen lässt sich sein Laufweg nicht vorhersehen, zum anderen besteht beim Ausweichen die Gefahr die Kontrolle über das eigene Gefährt zu verlieren oder in den Gegenverkehr zu geraten. Wenn das kontrollierte Bremsen nicht ausreicht, sollte man also auch gedanklich auf einen Zusammenstoß mit dem Tier vorbereitet sein. Kommt es wirklich zur Kollision, dann gilt es die Unfallstelle abzusichern und die Polizei zu verständigen. Wegfahren oder gar das Tier mitnehmen ist keine Alternative - Unfallflucht und Jagdwilderei sind hier nur zwei mögliche Straftatbestände, die dann in Frage kämen.

Wildtiere sind zu jeder Jahreszeit unterwegs und überall in der Wetterau muss man mit ihnen gerade in den frühen Morgen- und Abendstunden rechnen. Auch in den vergangenen Stunden gab es wieder einige Wildunfälle.

Altenstadt: Am Montagabend, gegen 19.30 Uhr, kollidierte ein 48-jähriger Friedberger auf der Autobahn 45 im Bereich Altenstadt mit einem Tier, dass er nicht näher beschreiben kann. Das Tier lief nach dem Unfall davon, am Auto entstand ein Schaden von etwa 500 Euro.

Büdingen: Zwischen Calbach und Eckartshausen auf der Landstraße 3195 kollidierte ein 51-jähriger Büdinger am Dienstagmorgen, gegen 04.40 Uhr mit einem Reh. Der Rehbock überlebte den Unfall nicht. Am Auto des Büdingers entstand ein Schaden von etwa 500 Euro.

Butzbach: Ein Reh lief nach dem Zusammenstoß mit dem PKW eines 64-jährigen Braunfelser davon. Zwischen Nieder-Weisel und Butzbach auf der Bundesstraße 3 kam es am Montagabend, gegen 21.40 Uhr zur Kollision zwischen dem Reh und dem PKW. Am Auto des Braunfelser entstand ein Schaden von etwa 500 Euro.

Florstadt: Ein 61-jähriger Echzeller erwischte gegen 01.45 Uhr am Dienstagmorgen auf der Landstraße 3188 bei Staden ein Reh, wodurch sein PKW erheblich beschädigt wurde. Das Tier lief nach dem Unfall davon.

Florstadt: Gegen 15.50 Uhr am Montag kollidierte ein 60-jähriger Ortenberger zwischen Nieder-Mockstadt und Stockheim auf der Landstraße 3190 mit einem Reh. Das Reh überlebte den Unfall nicht. Am PKW entstand Sachschaden.

Rosbach: Ein Fuchs überlebte gegen 02.20 Uhr am Dienstagmorgen den Zusammenstoß mit dem PKW eines 23-jährigen Friedberger nicht. Auf der Bundesstraße 455 zwischen Ober-Rosbach und Friedberg kam es zur Kollision.

Sylvia Frech, Pressesprecherin

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