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POL-WE: Zwei dunkle Gestalten in Massenheim begehen Anfang Dezember 45 Straftaten - Wer waren sie?

Friedberg (ots)

Bad Vilbel: Mittlerweile sind es 45 Anzeigen und eine Schadenssumme von mehreren 10.000 Euro. Die Polizei bittet um Unterstützung bei den Ermittlungen zu einer Serie von Sachbeschädigungen Anfang Dezember in Massenheim.

In den Nächten zwischen Dienstag (04. Dezember) und Freitag (07. Dezember) trieben Unbekannte in den Straßen Massenheims ihr Unwesen. In der Hauptsache hatten sie es auf Autos abgesehen, deren Lack sie verkratzten. Dabei ist es in den meisten Fällen nicht mit einem Kratzer im Vorbeigehen getan. Ganz gezielt und vermutlich etwas länger dauernd müssen die Sachbeschädigungen begangen worden sein. Tiefe Kratzer auf den Motorhauben der Autos, die am Fahrbahnrand und auf Firmengeländen abgestellt waren, fanden die Polizisten beispielsweise vor. Nach den ersten Pressemeldungen meldeten sich immer mehr Geschädigte. Inzwischen sind es 45 Strafanzeigen aus den drei Nächten, die der Polizei vorliegen. 45 Fälle, bei denen die Polizei davon ausgeht, dass sie von ein und denselben Tätern begangen wurden.

Von einem dummen Jungenstreich kann bei Weitem keine Rede sein. Die Täter richteten Schäden von mehreren 10.000 Euro an. Ganz genau lassen sie sich noch gar nicht beziffern.

Die Befragungen der Anwohner und Vernehmungen potentieller Zeugen der Taten brachten die Ermittler der Polizeistation Bad Vilbel bislang nicht weiter. Die Polizei in Bad Vilbel, Tel. 06101-5460-0, bittet daher noch einmal die Bevölkerung um Mithilfe, um den Tätern auf die Schliche zu kommen.

Jeder Hinweis in dieser Sache kann wichtig sein, ein Puzzleteil im Ganzen und damit zur Klärung des Sachverhaltes beitragen. Es werden nicht nur Zeugen der Tat gesucht, die bislang allesamt zwei dunkle Gestalten als Täter beschreiben. Möglicherweise prahlten die Täter auch mit ihren Taten, fertigen vielleicht sogar Bilder von den verkratzten Autos und verbreiteten sie. Vieles ist denkbar. Wer in diesem Zusammenhang Angaben machen kann, wird gebeten dies zeitnah zu tun.

Sylvia Frech, Pressesprecherin

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