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POL-MG: Ein Laster voller süßer Laster: Polizei stoppt völlig überladenen Lastwagen mit über acht Tonnen Süßigkeiten an Bord

Mönchengladbach (ots)

Etwa 8,15 Tonnen zuckrige Snacks und süße Trinkpäckchen hatte ein völlig überladener Lastwagen an Bord, den die Beamten des Verkehrsdienstes der Polizei Mönchengladbach am Dienstag, 7. Februar, um kurz vor 9 Uhr auf der Rathenaustraße kontrolliert haben.

Bei einem Pro-Kopf-Konsum von 33,4 Kilogramm (Stand: 2020) hätten über 543 Naschkatzen in Deutschland ihre Lust auf Süßes mit der Ladung ein Jahr lang stillen können.

Der Lastwagen war den Polizisten während ihrer Streifenfahrt aufgefallen, da seine Reifen sichtlich plattgedrückt über den Asphalt fuhren und die Scheinwerfer weit nach oben leuchteten. Außerdem hatte der 55-jährige Fahrer den Fünftonner durch eine für Laster gesperrte Zone gesteuert.

Die Beamten des Verkehrsdienstes stoppten die Fahrt des Lasters sofort. Die geeichte Waage zeigte ein Gesamtgewicht des Fahrzeugs von 13,15 Tonnen an - zulässig wären 7,5 Tonnen gewesen. Das heißt, er überschritt das Gesamtgewicht um satte 5,65 Tonnen oder 75,3 Prozent. Kein Wunder: Die Ladefläche war bis unter das Dach mit Trinkpäckchen, Gummibärchen, Schokoladen, Chips und weiteren Leckereien gefüllt.

Bei der Verkehrskontrolle stellte sich außerdem heraus, dass der 55-jährige Fahrer keinen Berufskraftfahrernachweises vorweisen konnte und nie eine solche Ausbildung absolviert hat. Ihn erwarten nun Ordnungswidrigkeitsanzeigen und ein Bußgeld von mehreren hundert Euro.

Gegen den Halter des Lasters und Inhaber des Unternehmens, für das der 55-jährige unterwegs war, eröffneten die Polizisten zudem ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Fahrpersonalgesetz und wegen Überladung. Auch er muss mit einer empfindlichen Geldstraße rechnen.

Schließlich gibt es für Fünftonner nicht umsonst ein vorgeschriebenes Höchstgewicht von 7,5 Tonnen. Ein derart überladener Lastwagen ist im Straßenverkehr sehr gefährlich. Die Achse nicht mehr lenkfähig und der Bremsweg verlängert sich enorm.

Bleibt die Frage: Was passiert jetzt mit den Süßigkeiten? Ein solcher Berg an Leckereien ist natürlich verführerisch. Aber selbstverständlich haben die Beamten des Verkehrsdienstes ihre Finger von den Süßigkeiten gelassen. Sie ordneten an, dass die Firma die Waren umlädt. Sie durfte die Süßwaren mit zwei weiteren Lastwagen-Fuhren abtransportieren. Schade ;) (km)

Rückfragen von Journalisten bitte an:

Polizei Mönchengladbach
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Telefon: 02161-2910222
E-Mail: pressestelle.moenchengladbach@polizei.nrw.de
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