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POL-PPTR: Polizei Trier veranstaltet Fachtagungen zum Thema Cybermobbing

POL-PPTR: Polizei Trier veranstaltet Fachtagungen zum Thema Cybermobbing
Fachtagung Cybermobbing

Trier/Idar-Oberstein (ots) - Das Beratungszentrum des PP Trier, unterstützt durch eine Vielzahl von Kooperationspartnern, lädt Eltern, Lehrer, Psychotherapeuten und alle Interessierten zu zwei Fachtagungen zum Thema "Prävention von Cybermobbing" ein.

Cybermobbing ist mittlerweile keine Ausnahmeerscheinung mehr und nimmt zum Teil erschreckende Ausmaße an. Die Täter/innen nutzen Internet- und Mobiltelefondienste zum Bloßstellen und Schikanieren ihrer Opfer. Die Opfer werden beleidigt, beschimpft, bloßgestellt und erniedrigt.

"Beim Cybermobbing ist von einer hohen Dunkelziffer auszugehen, da sich die Betroffenen aus Angst und Schamgefühl selten offenbaren und Hilfe suchen. Die der Polizei bekannt gewordenen Fälle wurden meistens durch Eltern, Mitschüler oder die Schule bei der Polizei angezeigt. Insbesondere an Schulen tritt das Problem häufig zu Tage." (POLIZEILICHE KRIMINALSTATISTIK - Jahresbericht 2016 - LKA RLP)

Was kann man gegen Cybermobbing tun? Wie kann man jungen Menschen bei diesem Thema Hilfestellungen geben? Welche aktuellen Präventionsmaterialien gibt es zum Thema?

Diese und andere Fragen sollen an unserem Fachtag beantwortet werden. Durch die Vorträge unserer drei Referenten/innen wollen wir das Thema CYBERMOBBING aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten.

Termine: Idar-Oberstein am 31. Januar 2018 - Beginn: 14:00 Uhr; Göttenbachaula in der Stadtverwaltung, 55743 Idar-Oberstein

Trier am 01. Februar 2018 - Beginn: 14:00 Uhr; Therme am Viehmarkt, Viehmarktplatz, 54290 Trier

Unsere Referenten/innen sind:

Michaela Horn, Mutter eines Cybermobbing Opfers: Der Sohn von Michaela Horn wurde nur 13 Jahre alt. Nach einer Facebook-Mobbing-Attacke nahm er sich das Leben.

Peter Sommerhalter, Leiter Prävention beim Bündnis gegen Cybermobbing e.V., Cyberlife II Studie 2017: Wie gehen Kinder und Jugendliche mit Cybermobbing um? Wie hoch sind die Opfer-/Täterzahlen? Sind die eingeleiteten Maßnahmen an Schulen zur Prävention erfolgreich? Diese und weitere Fragen standen im Fokus der Befragung und werden Ihnen von Herrn Sommerhalter erläutert. Darüber hinaus stellt er das Präventionsmodell: Zertifikat für Schulen: "Wir alle gegen Cybermobbing" vor.

[Anmerkung: Im Zeitraum von Oktober 2016 bis Februar 2017 wurden über 3.000 Eltern, Lehrkräfte und Schüler/-innen befragt. Ziel der Studie war es, die Veränderungen des Problems Cybermobbing und der Gewalt im Netz zu untersuchen, um den aktuellen Stand aufzuzeigen. Die Studie bestätigt bereits bekannte Erkenntnisse, fördert aber auch neue interessante und erschreckende Zahlen zu Tage.]

Michaela Brauburger, Referentin für die Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland Pfalz (LMK): (Cyber)Mobbing - Signale erkennen und Hilfestellung leisten: Bis die Erwachsenen mitbekommen, dass es einen akuten Mobbingfall in einer Klasse oder Gruppe gibt, ist meistens schon sehr viel passiert. Es erfordert viel Fingerspitzengefühl, um angemessen reagieren zu können. Erwachsene Bezugspersonen nehmen dabei eine wichtige Rolle ein.

Neben der Rolle der Beteiligten sowie der Darstellung der verschiedenen Phasen in einem Mobbingprozess werden Anlaufstellen und Materialen für die Intervention vorgestellt sowie ein Überblick über Methoden und Materialien für die Präventionsarbeit gegeben.

ANMELDUNG: Die Anmeldung erfolgt ausschließlich über das Anmeldeportal (bitte Link öffnen):

Anmeldung zur Veranstaltung in Idar-Oberstein am 31.01.2018: https://eveeno.com/136273848

Anmeldung zur Veranstaltung in Trier am 01.02.2018: https://eveeno.com/227335813

Infos für Lehrkräfte und Psychotherapeuten: Es handelt sich um eine zertifizierte Fortbildungsveranstaltung der LandesPsychotherapeutenKammer Rheinland-Pfalz und des Pädagogischen Landesinstituts Rheinland-Pfalz.

Unterstützt wird die Veranstaltung durch:

   - Leitstelle "Kriminalprävention" im Ministerium des Innern und 
     für Sport
   - Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Rheinland-Pfalz
   - Pädagogisches Landesinstitut Rheinland-Pfalz
   - Förderverein Haus des Jugendrechts Trier e.V.
   - Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz
   - Stadt Idar-Oberstein
   - Landkreis Birkenfeld. 

Aufgrund limitierter Teilnehmerplätze bitten wir um zeitnahe Anmeldung.

Wir freuen uns sehr, wenn Sie an einer der Veranstaltungen in Trier oder Idar-Oberstein dabei sein können.

Rückfragen bitte an:

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Telefon: 0651-9779-0
E-Mail: pptrier.presse@polizei.rlp.de
www.polizei.rlp.de/pp.trier

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