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15.10.2019 – 13:54

Polizeipräsidium Rheinpfalz

POL-PPRP: Warnung vor falschen Gewinnversprechen

Ludwigshafen (ots)

Am 12.10.2019 erhielt ein 62-Jähriger aus Ludwigshafen einen Anruf, in dem ihm erklärt wurde, dass er knapp 40.000 Euro gewonnen habe. Um die Transportkosten von Notar und Security sicherzustellen, wurde er dazu angehalten, Google Play Karten im Wert von knapp 1.000 Euro zu erwerben. Dies tat er und gab den Code telefonisch an den unbekannten Täter weiter.

Das Versprechen angeblich hoher Gewinne ist eine Masche, die Betrüger in den unterschiedlichsten Varianten anwenden. Die Methode ist immer die gleiche: Vor einer Gewinnübergabe werden die Opfer dazu aufgefordert, eine Gegenleistung zu erbringen, zum Beispiel "Gebühren" zu bezahlen, kostenpflichtige Telefonnummern anzurufen oder an Veranstaltungen teilzunehmen, auf denen minderwertige Ware zu überhöhten Preisen angeboten wird. Die vorgetäuschten Szenarien werden von den Betrügern laufend verändert. Ein Szenario sieht so aus, dass die Täter klare Zahlungsanweisungen geben. Sie schicken ihre Opfer beispielsweise zur Post, um die angeblichen Kosten - häufig eine Summe von mehreren hundert bis über tausend Euro - zu überweisen, zum Beispiel per Bargeldtransfer. Ein Szenario sieht so aus, dass die Betrüger ihre Opfer dazu auffordern, Prepaid-Karten für Online-Käufe zu erwerben. Die Betrüger erfragen dann unter einem Vorwand die Gutschein-Nummer bei ihren Opfern, um damit im Internet auf Einkaufstour gehen zu können.

Was Sie tun können, wenn Sie angeblich gewonnen haben:

   -	Machen Sie sich bewusst: Wenn Sie nicht an einer Lotterie 
teilgenommen haben, können Sie auch nichts gewonnen haben! 
   -	Geben Sie niemals Geld aus, um einen vermeintlichen Gewinn 
einzufordern, zahlen Sie keine Gebühren oder wählen 
gebührenpflichtige Sondernummern (gebührenpflichtige Sondernummern 
beginnen z.B. mit der Vorwahl: 0900..., 0180..., 0137...). 
   -	Machen Sie keinerlei Zusagen am Telefon. 
   -	Geben Sie niemals persönliche Informationen weiter: keine 
Telefonnummern und Adressen, Kontodaten, Bankleitzahlen, 
Kreditkartennummern oder Ähnliches. 
   -	Kontrollieren Sie mindestens einmal im Monat Ihre Kontoauszüge 
und Ihre Telefonrechnung. 
   -	Versuchen Sie, unberechtigte Abbuchungen von Ihrer Bank 
rückgängig machen zu lassen. 

Rückfragen bitte an:
Polizeipräsidium Rheinpfalz
Anke Buchholz
Telefon: 0621-963-1035
E-Mail: pprheinpfalz.presse@polizei.rlp.de
www.polizei.rlp.de/pp.rheinpfalz

Pressemeldungen der Polizei Rheinland-Pfalz sind unter Nennung der
Quelle zur Veröffentlichung frei.

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