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01.11.2020 – 03:21

Feuerwehr Bergisch Gladbach

FW-GL: Einfamilienhaus im Stadtteil Bärbroich von Bergisch Gladbach durch Dachstuhlbrand schwer beschädigt

FW-GL: Einfamilienhaus im Stadtteil Bärbroich von Bergisch Gladbach durch Dachstuhlbrand schwer beschädigt
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Bergisch GladbachBergisch Gladbach (ots)

Die Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises wurde am Samstagabend gegen 21:20 Uhr über Notruf 112 über Funkenflug aus dem Kamin eines Einfamilienhauses im Stadtteil Bärbroich von Bergisch Gladbach informiert.

Die Leitstelle entsandte aufgrund der Meldung umgehend die Kräfte der hauptamtlich besetzten Feuerwache 2 und der ehrenamtlichen Löschgruppe Herkenrath an die Einsatzstelle.

Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde festgestellt, dass neben dem funkensprühenden Kamin auch der Dachstuhl des Hauses in Brand geraten war. Offene Flammen schlugen aus dem Dachfirst. Die Bewohner, die durch einen Nachbarn gewarnt wurden, haben das Haus unverletzt und selbständig verlassen. Der Abmarschführer der Wache 2 erhöhte die Alarmstufe auf "Feuer Dachstuhl" und die hauptamtlich besetzte Feuerwache 1, der ehrenamtliche Löschzug Bensberg, der Einsatzführungsdienst (B-Dienst) und ein Rettungswagen wurden zusätzlich an die Einsatzstelle alarmiert.

Unter Einsatz beider Drehleitern der Feuerwehr Bergisch Gladbach sowie mehrerer Trupps unter Atemschutz im Innenangriff wurde versucht, die Brandausbreitung im Dachstuhl zu stoppen. Aufgrund der ungünstigen Lage des Hauses zur Straße war die Brandbekämpfung von außen nur unter erheblichen Einschränkungen möglich. Mittels Einreißhaken konnten nur Teile der Dachhaut geöffnet werden. Letztendlich mussten große Teile des mit Holzfaserplatten gedämmten Daches in mühsamer und gefährlicher Handarbeit durch Einsatzkräfte unter Atemschutz von Hand abgedeckt werden. Gesichert wurden diese durch eine Drehleiter. Grundsätzlich sind bei Einfamilienhäusern keine Aufstellflächen für Drehleitern baurechtlich erforderlich - trotzdem konnte eine Drehleiter in der abschüssigen Einfahrt im Grenzbereich eingesetzt werden. Die hat erheblich dazu beigetragen, den Gebäudeschaden nur auf Teile des Daches zu begrenzen.

Aufgrund der langwierigen und schweren körperlichen Arbeiten im Gebäude und auf dem Dach wurden noch weitere Kräfte der Feuerwehr nachalarmiert. Die ehrenamtlichen Löschzüge Stadtmitte und Refrath wurden vor Ort an der Einsatzstelle eingesetzt, der ehrenamtliche Löschzug Paffrath/Hand und die Löschgruppe Schildgen besetzten die verwaiste Feuerwache 1. Der in Rufbereitschaft befindliche Leitungsdienst (A-Dienst) übernahm die rückwärtige Organisation der Wachbereitschaft und übernahm die Funktion des zweiten Einsatzführungsdienstes für evtl. Paralleleinsätze.

In der Anfangsphase des Einsatzes kam es an der Einsatzstelle zu einem Verkehrsunfall. Eine Verkehrsteilnehmerin wollte an der Einsatzstelle kurz ihr Auto verlassen und nachfragen, ob ein Durchkommen in der gesperrten Straße möglich sei. Dabei vergaß die Dame wohl die Handbremse anzuziehen. Als sie dies bemerkte, wollte sie ihr Fahrzeug aufhalten - was ihr aber nicht gelang. Auf der leicht abschüssigen Straße rollte der PKW auf ein Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr auf. Bei dem Versuch das Auto aufzuhalten, verletzte sie sich und musste mit dem Rettungswagen in ein örtliches Krankenhaus verbracht werden. Es entstand an beiden Fahrzeugen Sachschaden.

Im Verlauf des Einsatzes wurde der zuständige Schornsteinfeger an die Einsatzstelle bestellt, der den Kamin des Hauses einer Prüfung unterzog. Der Stördienst der RheinEnergie schaltete das Gebäude stromlos.

Zurzeit (gegen 2:30 Uhr) werden noch die letzten Glutnester durch die Feuerwehr abgelöscht. Ein Dachdecker steht bereits bereit, um eine Sicherung des offenen Daches im Anschluss an die Arbeiten der Feuerwehr vorzunehmen.

Aufgrund der erheblichen Brandausbreitung und dem Löschwasserschaden ist das Einfamilienhaus vorübergebend nicht bewohnbar. Die Bewohner haben sich selbst um eine anderweitige Unterbringung gekümmert.

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach war vor Ort im Einsatz mit 48 Einsatzkräften sowie 14 Fahrzeugen. Weiterhin waren eingesetzt ein Rettungswagen der Rettungswache Overath, ein Funkstreifenwagen der Kreispolizeibehörde des Rheinisch-Bergischen Kreises sowie der Stördienst der RheinEnergie.

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