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20.05.2015 – 15:20

Bundespolizeiinspektion Stuttgart

BPOLI S: Zwei Männer bringen sich in lebensgefährliche Situationen.

Stuttgart (ots)

19.05.2015/ Esslingen. Am Bahnhof Esslingen brachte sich ein 66-jähriger Mann am Dienstagmorgen gegen 11:00 Uhr in Lebensgefahr. Der Mann begab sich gleich zweimal hintereinander in die Gleise. Grund dafür war laut Zeugenaussagen ein in das Gleisbett gefallender Stift. Wie der 66-jährige im Nachgang der Bundespolizei erklärte, leidet er unter Durchblutungsstörungen, weshalb ihm öfter etwas aus den Händen fallen würde. Reisende meldeten den Vorfall an die Bundespolizei. Glücklicherweise verkehrten zu diesem Zeitpunkt keine Züge auf dem Gleis. Eine Streife des Bundepolizeireviers Stuttgart klärten den Mann über die lebensgefährliche Situation, in der er sich befunden hatte, auf. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen konnte er seinen Weg fortsetzen.

Erst vor einigen Monaten ereignete sich ein tragischer Unfall am Bahnhof Böblingen, als ein 35-jähriger Mann vom Bahnsteig aufs Gleisbett stieg um sich zu erleichtern. Der 35-jährige wurde von einer heranfahrenden S-Bahn erfasst und tödlich verletzt.

20.05.2015/ Stuttgart. Ein Lokführer der S-Bahnlinie 1 musste am Mittwoch um kurz nach Mitternacht auf der Strecke Feuersee in Richtung Stuttgart Stadtmitte eine Schnellbremsung einleiten. Grund dafür war ein 31-jähriger alkoholisierter Mann, der sich in den S-Bahngleisen befand. Der Lokführer der heranfahrenden S-Bahnlinie 1 gab einen Achtungspfiff ab, welcher dem angetrunkenen Mann vermutlich das Leben rettete. Durch den Pfiff erschrak der Mann und sprang von Gleis 1 auf Gleis 2. Ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn AG wurde auf die Situation aufmerksam und brachte den Mann nach einer Meldung an die Bundespolizei Stuttgart aus der Gefahrenzone. Ein auf dem Bundespolizeirevier freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,74 Promille. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr

In diesem Zusammenhang weist die Bundespolizei erneut darauf hin:

Halten Sie sich am Bahnsteig hinter der weißen Linie auf. Ein Aufenthalt im Gleisbereich ist lebensgefährlich und verboten. Der Bremsweg eines Zuges beträgt bei 100 km/h bis zu 1000 Meter bei einer Schnellbremsung. Züge können einem Hindernis im Gleisbereich naturgemäß nicht ausweichen. Bei einer Durchfahrt des Zuges entsteht eine starke Sogwirkung, die Personen und Sachen in den Gefahrenbereich ziehen kann. Unfälle im Bahnbereich enden oft tödlich.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Stuttgart
Janna Küntzle
Telefon: 0711 / 55049 - 107
E-Mail: bpoli.stuttgart.oea@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
http://www.twitter.com/bpol_bw

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