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Feuerwehr Düsseldorf

FW-D: Während des Großeinsatzes in Friedrichstadt fordern weitere Einsätze im Stadtgebiet die Feuerwehr Düsseldorf

Düsseldorf (ots)

Die Feuerwehr Düsseldorf ist seit gestern Mittag bei einem Gebäudeeinsturz in Friedrich im Einsatz. Während die Einsatzkräfte der Feuerwehr noch mit den Sicherungs- und Vorbereitungsmaßnahmen zur genauen Ortung und Rettung der beiden Vermissten Bauarbeitern durchführen, kam es in Düsseldorf in den Abendstunden zu weiteren Einsätzen für die Feuerwehr Düsseldorf.

Feuerwehr räumt Haus nach Gasausströmung in Düsseltal

Am frühen Montagabend, um 18.11 Uhr, meldete die Bewohnerin einer Mietwohnung in einem Mehrfamilienhaus auf der Achenbachstraße einen unklaren Gasgeruch in ihrem Badezimmer. Was wie ein Routineeinsatz aussah, entwickelte sich im weiteren Verlauf zu einem weiteren Großeinsatz, der erst nach drei Stunden beendet war. Die Feuerwehr musste das ganze Haus räumen, verletzt wurde niemand.

Gegen 18 Uhr meldete sich eine junge Dame aus einer Wohnung in der 2. Etage auf der Achenbachstraße und klagte über Gasgeruch in ihrem Badezimmer. Aufgrund des Einsatzes auf der Luisenstraße fuhren Einheiten der Münsterstraße und Gräulingerstraße zum Einsatzort. Die ersten Messungen der Feuerwehr vor Ort ließen keinen Schluss auf ein zündfähiges Gemisch in der Wohnung zu. Trotzdem wurde vorsorglich die Gaszufuhr im Keller abgestellt. Erst die immer bei einem solchen Einsatz hinzugezogenen Mitarbeitern der Netzgesellschaft konnten mit ihren Messgeräten eine Gaskonzentration im Bereich der Gastherme nachweisen. Im Weiteren verlauf der Suche nach der Leckage wurde im Mauerwerk an einer Leitung eine Undichtigkeit vermutet, die wohl schon längere Zeit bestand. Die gemessene Konzentration war zwar unkritisch, es wurden aber größere Mengen des Gases in den porösen Wänden und hinter den Badezimmerfliesen vermutet. Daraufhin ließ der Einsatzleiter das Haus räumen und die Achenbachstraße zwischen Herder- und Rethelstraße durch die Polizei sperren, weil auch weitere Einsatzkräfte der Frankfurter- und Hüttenstraße nachalarmiert wurden. Gleichzeitig wurde ein Löscheinsatz vorbereitet und Lüfter in Stellung gebracht. Um die in Sicherheit gebrachten Bewohner des Hauses kümmerte sich eine Rettungswagenbesatzung. Als kurzfristige Unterkunft stand dazu ein Großraumbus der Feuerwehr zur Verfügung, wo die Betroffenen mit Kaltgetränken der Feuerwehr versorgt wurden. Unter den Versorgten war auch eine ältere Rollstuhlfahrerin. Im weiteren Verlauf wurden alle Wohnungen mit Messgeräten überprüft. Die vermeintliche Leckage wurde dann einmal im Badezimmer im 2. Obergeschoss und auch im Keller ausgemacht. Da aber frühzeitig die Hauptleitung zugesperrt wurde, beschränkten sich die Maßnahmen hauptsächlich auf weitreichende Lüftungsmaßnahmen. Nach etwa zweieinhalb Stunden gab die Feuerwehr nach Rücksprache mit der Netzgesellschaft Entwarnung und die Mieter konnten in ihre Wohnungen zurückkehren. Der hinzugezogene Hausverwalter wurde angewiesen, eine Fachfirma zur Beseitigung der Leckage zu beauftragen. Die Gaszufuhr des Gebäudes bleibt bis dahin abgestellt. Bei diesem Einsatz wurde niemand verletzt. Im Bereich der Achenbachstraße kam es durch die Vollsperrung zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Abendverkehr! Die letzten der insgesamt 22 Einsatzkräfte waren um 20.45 Uhr wieder an ihren Standorten.

Brennende Strohmiete auf einem Feld an der B8n

Gegen 23 Uhr meldete ein PKW-Fahrer auf der B8n in Richtung Duisburg fahrend einen unklaren Feuerschein in Höhe Froschenteich in Wittlaer. Die Leitstelle entsandte daraufhin die zuständigen Wachen Flughafen- und Münsterstraße sowie freiwillige Einheiten aus Wittlaer und Kalkum. Die nach kurzer Zeit eintreffenden Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehr Wittlaer und der Flughafenstraße fanden circa 90 Rundballen auf einem Feld vor, die auf einer Fläche von ungefähr 500 Quadratmetern im Vollbrand standen. Die Einsatzkräfte schützen mit Strahlrohren die nähere Umgebung. Aufgrund des fortgeschrittenen Brandes konnte trotz schnellem Eingreifen der Feuerwehr die Strohmiete nicht gerettet werden. Die Freiwillige Feuerwehr Wittlaer wird noch einige Stunden vor Ort sein und eine Brandwache stellen.

Rückfragen bitte an:

Feuerwehr Düsseldorf
Stefan Gobbin
Telefon: 0211.8920180
E-Mail: stefan.gobbin@duesseldorf.de
http://www.feuerwehr-duesseldorf.de

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