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11.08.2020 – 13:44

Polizeiinspektion Neubrandenburg

POL-NB: Nachmeldung und Ergänzung zur Pressemitteilung zum tragischen Unfall durch den Abriss einer Starkstromleitung

Waren (ots)

Die unten angefügte Erstmeldung wird als bekannt vorausgesetzt.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg kam am heutigen Tag ein Brandursachenermittler zum Einsatz. Im Ergebnis dessen stellte der Brandursachenermittler fest, dass es einen technischen Defekt im Bereich des Motorraumes gegeben hat. Auf Grund dessen ist das Feuer ausgebrochen. Fremdeinwirkung, also eine Brandstiftung wird ausgeschlossen.

Auf Grund mehrfacher Nachfragen kann zu den Personalien gesagt werden, dass die 22-jährige tödlich Verunglückte aus dem bayrischen Landkreis Weilheim-Schongau und die beiden 17- und 19-jährigen Helfer aus der oberpfälzischen Stadt Weiden kommen. Der 47-jährige Wohnmobilbesitzer kommt aus Baden-Württemberg.

Erstmeldung:

Am 10.08.2020 gegen 22.50 Uhr ist es in der Nähe des Malkwitzer Sees (bei Hohen Wangelin) zu einem tragischen Unfall gekommen, bei welchem eine Person tödlich verunglückt ist. Nach bisherigen Erkenntnissen parkte ein Wohnmobil auf einem nicht ausgewiesenen Campingplatz an dem besagten See unter einer Hochspannungsleitung. Aus bisher unbekannter Ursache geriet der Wohnwagen in Brand. Durch die starke Hitzeentwicklung riss die Hochspannungsleitung und fiel auf das Wohnmobil.

Eine 22-jährige deutsche Urlauberin, die wegen des Brandes helfen wollte, wurde in Folge der abgestürzten Hochspannungsleitung so stark verletzt, dass sie trotz sofort eingeleiteter erster Hilfsmaßnahmen noch vor Ort verstarb. Zwei 17- und 19- jährige deutsche Urlauber aus Bayern leisteten erste Hilfe bei der Verletzten und wurden dabei ebenfalls leichtverletzt. Sie wurden zur medizinischen Untersuchung in das Klinikum Güstrow gebracht. Der 47-jährige deutsche Nutzer des Wohnmobils wurde bei dem Versuch der Löschmaßnahmen ebenfalls leichtverletzt und musste medizinisch behandelt werden.

An dem Wohnmobil entstand ein Schaden von ca. 15.000 Euro.

Die Polizei schließt derzeit Fremdeinwirkung aus und hat, wie üblich, ein Todesermittlungserfahren eingeleitet.

Rückfragen bitte an:

Diana Mehlberg
Polizeiinspektion Neubrandenburg
Telefon: 0395/5582-5007
E-Mail: pressestelle-pi.neubrandenburg@polizei.mv-regierung.de
http://www.polizei.mvnet.de
Twitter: https://twitter.com/Polizei_MSE

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