DIE ZEIT

Deutsche Unternehmen gegen deutsch-britische Börsenfusion

Hamburg (ots) - Immer mehr börsennotierte deutsche Unternehmen wehren sich gegen die geplante Fusion der Handelsplätze von Frankfurt und London. Das berichtet die Wochenzeitung DIE ZEIT in ihrer aktuellen Ausgabe. Die Börsen hätten die Fusion beschlossen "ohne an die Emittenten zu denken", klagt Hero Brahms, Finanzvorstand des im Deutschen Aktienindex (Dax) notierten Anlagenbauers Linde. Viele Unternehmen fühlen sich offenbar schlecht unterrichtet: Die Informationen seien "nach wie vor unbefriedigend", sagt Werner Wenning, Finanzvorstand von Bayer. Roland Flach, Vorstand des MDax-Wertes WCM vermutet: "Wer Genaueres weiß, vermeidet klare Worte." Die Unternehmen würden auf keinen Fall zusätzliche Belastungen akzeptieren, verdeutlicht Max Dietrich Kley, Finanzvorstand von BASF und Präsident des Deutschen Aktieninstituts, der Lobby der börsennotierten Gesellschaften: "Wir lehnen jegliche Veränderung der Börsenlandschaft ab, wenn sie zu einer Änderung der rechtlichen Bedingungen führt oder sogar zusätzliche Voraussetzungen für die Teilnahme am Börsenhandel mit sich bringt." Schließen sich weitere Unternehmen dieser Forderung Kleys an, könnte die geplante Fusion zur Riesenbörse iX tatsächlich noch platzen. Diese PRESSE-Vorabmeldung aus der ZEIT Nr. 37/2000 mit Erstverkaufstag am Donnerstag, 07. September 2000 ist unter Quellen-Nennung DIE ZEIT zur Veröffentlichung frei. Der Wortlaut des ZEIT-Textes kann angefordert werden. ots Originaltext: Die Zeit Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Für Rückfragen steht Ihnen das Team der ZEIT-Presse- und Public Relations Elke Bunse (Tel. 040/ 3280-217, Fax -558, e-mail: bunse@zeit.de) und Victoria Johst (Tel. 040/3280-303, Fax-570, e-mail: johst@zeit.de) gern zur Verfügung. Original-Content von: DIE ZEIT, übermittelt durch news aktuell

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