DIE ZEIT

Idil Üner: "Dieser Mix ist ein Vorteil"

Hamburg (ots) - Idil Üner empfindet es als Glück, dass sie als Türkin in Deutschland aufgewachsen ist. Im Interview mit dem Ressort Leben der Wochenzeitung DIE ZEIT sagt die 20-jährige Schauspielerin: "Wir als Kinder der Einwanderer haben das Glück, dass wir zwei Seiten in uns tragen: Die türkische hat viel Temperament, die deutsche ist die ordentliche, die Gefühle zurückhält, um besser funktionieren zu können. Dieser Mix ist ein Vorteil". In dem Film "Im Juli", der am 24. August in die Kinos kommt, ist sie neben Moritz Bleibtreu und Christiane Paul zu sehen. Üner spielt die junge Türkin Melek, die nach Istanbul reist, und der ein junger Mann (gespielt von Moritz Bleibtreu) folgt, weil er sich in sie verliebt hat. Trotzdem will sich Üner nicht auf die Rolle der schönen Exotin festlegen lassen. Am Anfang ihrer Schauspieler-Karriere habe sie immer die gleichen Angebote bekommen: "'Wir haben hier ein Drehbuch mit der Rolle der Ayse, wir haben hier ein Drehbuch mit der Rolle der Fatma' - aber dafür habe ich nicht vier Jahre lang Schauspiel studiert, Kleist und Lessing gespielt." Diese Vorabmeldung aus der ZEIT Nr. 34/2000 mit Erstverkaufstag am Donnerstag, 17. August 2000 ist unter Quellen-Nennung DIE ZEIT zur Veröffentlichung frei. Der Wortlaut des ZEIT-Interviews kann angefordert werden. ots Originaltext: Die ZEIT Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Für Rückfragen steht Ihnen das Team der ZEIT-Presse- und Public Relations Elke Bunse (Tel. 040/ 3280-217, Fax -558, e-mail: bunse@zeit.de) und Victoria Johst (Tel. 040/3280-303, Fax-570, e-mail: johst@zeit.de) gern zur Verfügung. Original-Content von: DIE ZEIT, übermittelt durch news aktuell

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