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Sérgio Mendes: Dave Brubecks Musik veränderte mein Leben

Hamburg (ots) - Für den prominenten brasilianischen Musiker, Pianist und Arrangeur Sérgio Mendes, 67, sind es immer noch "magische Momente" wenn er einen Song komponiert. Dem ZEITmagazin LEBEN sagt er: "Man beginnt den Song regelrecht zu malen, man fügt Dinge hinzu, nimmt andere weg, diese Farbe oder jene. Ich habe keine besondere Formel. Nur ein offenes Herz. Hören und 'Wow!' sagen. Ich lasse die Musik zu mir kommen. Wenn es gut ist, habe ich das Gefühl: Sie wird bei mir bleiben."

Mendes, der an der Bucht von Rio de Janeiro aufgewachsen ist, hörte mit 14 Jahren zum ersten Mal Werke von Dave Brubeck: "Diese Musik veränderte mein Leben. Mit 17 Jahren begann ich, regelmäßig in der Bottles Bar in Copacabana aufzutreten, einem Club, wo Musiker herumhingen und Sessions spielten. Ich lernte Antonio Carlos Jobim und João Gilberto kennen, die damals begannen, brasilianische Musik und Jazz zu verbinden. Als ich 21 Jahre alt war, stand ich mit beiden auf der Bühne der Carnegie Hall in New York."

Musik sei für ihn ein sich permanent erweiterndes Universum und die Herausforderung bestünde für ihn darin, "immer neue Bereiche zu entdecken. Dadurch ist die ganze Welt mein Zuhause. Gerade bin ich über Japan nach Paris gekommen. Morgen geht es weiter nach London und dann nach Bahia." Seit er seinem Heimatort Niteroi zum ersten Mal mit dem Boot in Richtung Rio verließ, sei er "auf einer großen Reise. Sie ist noch lange nicht zu Ende."

Gerade ist von Sérgio Mendes das Album "Encanto" erschienen.

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