Playboy

Jeder dritte Deutsche war schon einmal bei einer Prostituierten
Jeder Zweite findet bezahlten Sex schlechter als normalen

    München (ots) - Jeder dritte Bundesbürger (33 Prozent) war schon einmal bei einer Prostituierten. Das ergab eine große Studie der Zeitschrift "Playboy" zum Thema "Käufliche Liebe in Deutschland". Im Auftrag der Zeitschrift hat das Meinungsforschungsinstitut Emnid 1.049 Männer zwischen 18 und 60 Jahren befragt. Mehrfachnennungen waren möglich.

    Sehr unterschiedlich fiel die Bewertung der Leistungen im horizontalen Gewerbe aus. So waren 85 Prozent der Anhänger der Grünen nach dem Besuch einer Prostituierten zufrieden. Auch bei den FDP-Sympathisanten fiel die Zufriedenheit mit 78 Prozent sehr hoch aus. Kritischer sind die Wähler von CDU/CSU (69 Prozent), SPD (59 Prozent) und PDS (56 Prozent).

    Fast jeder zweite Mann (47 Prozent) hatte schon einmal vor, zu einer Prostituierten zu gehen, 73 Prozent würden auch ein zweites Mal deren Dienste in Anspruch nehmen. Für nahezu acht von zehn Befragten (78 Prozent) ist die käufliche Liebe nicht unmoralisch. Die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Kirche spielt dabei offensichtlich keine Rolle: 33 Prozent der befragten Protestanten, 34 Prozent der Katholiken und 32 Prozent der Konfessionslosen haben schon einmal die Dienste der Liebesdienerinnen in Anspruch genommen.

    Die Künste der Prostituierten und Callgirls werden laut "Playboy"-Studie allerdings recht kritisch beurteilt: 52 Prozent aller Männer finden bezahlten Sex schlechter als normalen. Allerdings nehmen sich auch 53 Prozent nur sehr wenig Zeit für dieses Vergnügen: Für 14 Prozent ist der Sex mit einer Prostituierten schon nach 15 Minuten beendet, für weitere 39 Prozent nach nur 30 Minuten. Wenn es um die beliebtesten Sexualpraktiken im Bordell geht, führt mit 85 Prozent eindeutig der "normale Sex". Jeder zweite Mann (52 Prozent) nannte den oralen Sex, jeder dritte (32 Prozent) die Hand-Massage. Anal (zwölf Prozent) und Sado-Maso (drei Prozent) bleiben die Ausnahme.

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