WDR Westdeutscher Rundfunk

Staatspräsident Aleksander Kwasniewski: "WDR Europa Forum hat sich internationales Renommee erworben"

    Köln (ots) -

    Diesjähriges WDR Europaforum am 8. und 9. November in Warschau mit Joschka Fischer, Wolfgang Clement, Günter Verheugen, Rita Süssmuth

    Europas neue Grenzen - Die Ost-Erweiterung der
Europäischen Union - so der Titel des vierten Europa Forums für
Hörfunk und Fernsehen, das am 8. und 9. November in Warschau
stattfinden wird. Die Diskussionsveranstaltung wird vom WDR gemeinsam
mit der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland
veranstaltet. Europäische Kooperationspartner sind neben der ARD -
Das Erste, der Ereignis- und Dokumentationskanal PHOENIX von ARD und
ZDF, das Polnische Fernsehen (TVP), das Tschechische Fernsehen (CT),
das Ungarische Fernsehen (MTV) und das Italienische Fernsehen (RAI).
Im Hörfunk werden die Veranstaltungen auch vom WDR "Funkhaus Europa"
übertragen.
    
    Am 8. und 9. November werden mit hochkarätigen Teilnehmern aus
Politik und Medien die Chancen und Risiken der geplanten
Ost-Erweiterung diskutiert. Im Mittelpunkt der Gespräche steht die
politische Neuordnung der Europäischen Union und damit die wohl
wichtigste Investition in Europas Zukunft: Es geht um die Integration
von über hundert Millionen Menschen. "Das WDR Europa Forum hat sich
internationales Renommee erworben", so der polnische Staatspräsident
Aleksander Kwasniewski, der in diesem Jahr Gastgeber der
Veranstaltung ist.
    
    Teilnehmer sind: der polnische Staatspräsident Aleksander
Kwasniewski, der tschechische Parlamentspräsident Václav Klaus, der
EU-Kommissar für die Erweiterung Günter Verheugen, die EU-Kommissarin
für Haushalt Michaele Schreyer, der Vizepräsident des Europäischen
Parlaments Ingo Friedrich, der Vorsitzende des Auswärtigen
Ausschusses des Europa Parlaments Elmar Brok, Bundesaußenminister
Joschka Fischer, NRW-Ministerpräsident Wolfgang Clement, die
Bundestagspräsidentin a.D. und Vorsitzende der Kommission
"Zuwanderung" Rita Süssmuth, der ungarische Außenminister János
Martonyi und der Vorsitzende des Demokratischen Linksbündnisses SLD,
Leszek Miller. Im Medienbereich diskutieren der OSZE-Beauftragte für
die Freiheit der Medien Freimut Duve, der Generaldirektor des
Europäischen Medieninstitutes Jo Groebel, der polnische Publizist
Adam Krzeminski, ARD-Korrespondent Gerd Ruge, der ungarische
Schriftsteller Péter Nádas, der Fernsehjournalist Roger Willemsen und
die Präsidentin der Europa-Universität Viadrina Gesine Schwan.
    
    Im Rahmen des Europaforums findet am 8. November die Verleihung
des europäischen Fernsehpreises CIVIS europe, der Programmleistungen
auszeichnet, die sich gegen Rassismus einsetzen und das Zusammenleben
in kultureller Vielfalt beispielhaft darstellen, statt. Durch die
Veranstaltung führt Bettina Böttinger. In diesem Jahr steht der CIVIS
europe unter der Schirmherrschaft von Nicole Fontaine, Präsidentin
des Europäischen Parlaments. Die civiseurope-Preise werden vom
polnischen Staatspräsidenten Aleksander Kwasniewski und WDR Intendant
Fritz Pleitgen übergeben. Die Preisträger in den Kategorien
Information und Unterhaltung wurden von einer internationalen Jury
ermittelt, deren Vorsitz ARD-Korrespondent Thomas Roth hat.
Musikalisch begleitet wird die Preisverleihung von Udo Lindenberg und
der polnischen Popsängerin Kayah.
    
    Redaktion: Michael Radix, Chefredaktion Fernsehen
    Weitere Informationen unter http://europa-forum.wdr.de
    
    Sendetermine zum Europa Forum im Fernsehen und Radio:
    
    PHOENIX
    10. November, 14.45 bis 18.00 Uhr
    Eröffnung und Diskussionen des Europa Forums
    11. November, 11.00 bis 12.00 Uhr
    Europas Neuordnung
    
    WDR FERNSEHEN
    12. November, 23.15 bis 1.00 Uhr
    Europas neue Grenzen
    17. November, 10.00 bis 11.00 Uhr
    Europas Macht-Kontrolle
    18. November, 10.00 bis 11.00 Uhr
    Europas Neuordnung
    
    Funkhaus Europa - das europäische, mehrsprachige Hörfunkprogramm
des WDR, 103,3 MHz, berichtet am 8. November (21.20 bis 21.40 Uhr (in
russischer Sprache) und 21.40 Uhr bis 22.00 Uhr (in polnischer
Sprache), 9. November (12.05 bis 13.00 Uhr Piazza - live aus
Warschau), 18. November (18.05 bis 19.00 Uhr), 25. November (18.05
bis 19.00 Uhr) sowie am 2. und 9. Dezember (jeweils 18.05 bis 19.00
Uhr)über das Europa Forum in Warschau.
    
    
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