WDR Westdeutscher Rundfunk

WDR Fernsehen, Sonntag 2. Dezember 2001, 16.30 - 17.00 Uhr / Wegschließen - für immer?

    Köln (ots) -
    Therapie für Triebtäter
    Film von Martin Buchholz
    
    Manfred B. ist ein Kinderschänder, ein Unmensch in den Augen der
Gesellschaft. Bundeskanzler Schröder hält Männer wie ihn für "nicht
therapierbar". Die Lösung des Kanzlers: "Wegschließen, und zwar für
immer!"
    
    Das Gericht hielt Manfred B. für "vermindert schuldfähig" und hat
ihm eine Therapie verordnet. Heute wird er in einer streng
gesicherten Klinik für psychisch gestörte Straftäter behandelt.
Mehrmals pro Woche hat er "begleiteten Ausgang". Andere Patienten
dürfen sogar allein in die Stadt gehen. Ein unverantwortliches
Risiko, meinen die Anwohner. "Wir haben Angst um unsere Kinder!"
    
    Beate Dahlmann versteht die Besorgnis der Bürger, doch
Berührungsängste hat sie nicht im Kontakt mit den Brandstiftern,
Vergewaltigern oder Kinderschändern. Sie arbeitet als Seelsorgerin in
der forensischen Klinik im niederrheinischen Viersen. "Das sind keine
Monster, das sind kranke Menschen", sagt die Pfarrerin. Welche
Schicksale verbergen sich hinter den Strafakten? Lauter
"hoffnungslose Fälle"? Oder haben auch sie das Recht auf eine zweite
Chance? Innenansichten aus dem Leben hinter streng gesicherten
Zäunen.
    
    Wiederholung, Freitag 7. Dezember 2001, 11.30 - 12.00 Uhr
    
    
    Redaktion      Friedhelm Lange
    
    
    
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