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CDU/CSU-Bundestagsfraktion Wissmann: Müllers Konjunkturoptimismus ist auf Sand gebaut

Berlin (ots)

Zur Konjunkturprognose des
Bundeswirtschaftsministers erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher
der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Matthias Wissmann MdB:
Die Konjunkturprognose des Bundeswirtschaftsministers Müller
klingt zwar hoffnungsfroh, ist aber auf Sand gebaut.
Gerade vor dem Hintergrund der jüngsten Börsen-Turbulenzen darf
die bloße Hoffnung auf eine Konjunkturbelebung nicht die einzige
wirtschaftspolitische Tat für mehr Wachstum und Beschäftigung sein.
Nachhaltiges Wachstum führt in Deutschland nahezu ausschließlich
über die Entriegelung des Arbeitsmarktes.
Der rot-grünen Bundesregierung ist es in vier Jahren nicht
gelungen, Rahmenbedingungen zu schaffen, um das reale
Bruttoinlandsprodukt nennenswert zu heben. Ursache für das geringe
Wirtschaftswachstum in Deutschland sind ganz wesentlich der
Reformstau und die verschlafenen Reformen auf dem Arbeitsmarkt. Statt
Strukturen aufzubrechen, hat Rot-Grün mit viel Bürokratie und einer
Reihe von untauglichen Gesetzen wie etwa dem 325-Euro-Gesetz, dem
Scheinselbständigkeitsgesetz und der Betriebsverfassungsrechtsnovelle
dem Arbeitsmarkt die Luft zum Atmen genommen.
Ein Wirtschaftswachstum von drei Prozent für 2003 und eine damit
verbundene deutliche Erholung auf dem Arbeitsmarkt ist nur ein
Wunschtraum des Bundeswirtschaftsministers.
Offen bleibt zudem die Frage, ob mit Müllers Verlautbarung das vom
Bundesfinanzministerium errechnete Wirtschaftswachstum für dieses
Jahr von 0,75 Prozent und für das nächste Jahr von 2,5 Prozent seine
Gültigkeit verliert.
Wenig ambitioniert ist die Aussage des Bundeswirtschaftsministers,
erst bis zum Jahr 2010 Vollbeschäftigung zu erreichen.
Für die Union hat nie in Zweifel gestanden, dass in Deutschland
Vollbeschäftigung wieder möglich ist. Allerdings ist dafür eine
grundlegend andere Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik nötig. Ohne
eine durchgreifende Deregulierung und Flexibilisierung, ohne eine
mutige Entbürokratisierung und ohne eine Neuordnung unserer sozialen
Sicherungssysteme wird Vollbeschäftigung jedoch nicht zu erreichen
sein.
Bei einer Beschäftigungsschwelle von knapp zwei Prozent
Wirtschaftswachstum wird die Ein-Prozent-Prognose des
Bundeswirtschaftsministers in diesem Jahr keine Entlastung auf dem
Arbeitsmarkt bringen.

Rückfragen bitte an:

CDU/CSU-Bundestagsfraktion
Pressestelle
Tel.: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.de
E -Mail: fraktion@cducsu.de

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