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Hedrich: Lösegeldzahlungen für deutsche Geiseln auf Philippinen nicht als Entwicklungsgelder tarnen

Berlin (ots)

Zu Meldungen, Lösegeldzahlungen zur Befreiung der
deutschen Geiseln auf den Philippinen könnten "über
entwicklungspolitische Kanäle" laufen, erklärt der
entwicklungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion,
Klaus-Jürgen Hedrich MdB:
Zur Frage, ob zur Befreiung deutscher Geiseln aus der Hand
philippinischer Rebellen oder Banditen Lösegeld bezahlt werden
sollte, kann man unterschiedliche Positionen vertreten. Es bestätigt
sich aber immer mehr, dass die Forderungen der Geiselnehmer auf der
Insel Jolo rein finanzieller Natur sind und damit die ganze
Entführung einen rein kriminell motivierten Hintergrund haben dürfte.
Bundesaußenminister Fischer äußerte hierzu angeblich, "man könne
Kanäle wie die Entwicklungshilfe" für einen Geldtransfer nutzen.
Einer der Chefunterhändler im Geiseldrama schlug gar vor, eine
Lösegeldzahlung später "Förderung von Entwicklungsprojekten" zu
nennen. Im Interesse des guten Rufes der deutschen
Entwicklungszusammenarbeit warne ich eindringlich davor, eine
Lösegeldzahlung an Banditen, die aus politischen oder sonstigen
Gründen als solche verschleiert werden soll, mit der
Entwicklungszusammenarbeit in Verbindung zu bringen oder gar als
Finanzierung von Entwicklungsprojekten zu tarnen. Sollte sich die
Bundesregierung zu einem derartigen Vorgehen hinreißen lassen, würde
sie unsere Entwicklungszusammenarbeit damit nachhaltig
diskreditieren.

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