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Ronsöhr/Obermeier: BSE-verdächtige Rindfleischbestände in Großbritannien vernichten

Berlin (ots) - Anlässlich eines Informationsbesuchs des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages in Großbritannien erklären das Mitglied der Delegation, Franz Obermeier MdB, und der agrarpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Heinrich-Wilhelm Ronsöhr MdB: Es ist positiv zu vermerken, dass der derzeitige Export britischen Rindfleisches auf fünf Schlachthöfe konzentriert ist und jeweils zwölf Tierärzte dafür Garantie tragen, dass die EU-Auflagen hinsichtlich der BSE-Risiken eingehalten werden. Nach wie vor gibt es aber ein ungelöstes Problem: In britischen Kühlhäusern lagern 400.000 t Rindfleisch, deren BSE-Freiheit nicht geklärt ist. Dazu kommen noch 200.000 t Talg sowie 30.000 t Schlachtabfälle pro Jahr mit der Folge, dass diese Menge ständig weiter wächst. Im Sinne des Verbraucherschutzes muss unverzüglich dafür gesorgt werden, dass diese Materialien konsequent vernichtet werden und nicht über die Tierkörperbeseitigung wieder in die Futter- und somit Nahrungsmittelkette kommen. Es kann nicht sein, dass auf der einen Seite die EU-Kommission Deutschland trotz BSE-Freiheit mit überzogenen Sicherheitsmaßnahmen belasten will und auf der anderen Seite eine riesige Menge von BSE-verdächtigem Material in Großbritannien unbeachtet lässt. Die Bundesregierung muss mit Nachdruck auf diese Missstände in Brüssel hinweisen. ots Originaltext: CDU/CSU-Bundestagsfraktion Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Rückfragen bitte an: CDU/CSU-Bundestagsfraktion Pressestelle Tel.: (030) 227-52360 Fax: (030) 227-56660 Internet: http://www.cducsu.bundestag.de E -Mail: fraktion@CDUCSU.Bundestag.de Original-Content von: CDU/CSU - Bundestagsfraktion, übermittelt durch news aktuell

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