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Ärzte beim Einsatz von Heilmitteln besser unterstützt
Verbesserte Versorgung bei Massagen, Krankengymnastik und Sprachtherapie - Enge Zusammenarbeit zwischen Arzt, Patient und Therapeut

    Bergisch Gladbach (ots) - Mit den neuen Heilmittel-Richtlinien
erhält der Arzt erstmalig eine krankheitsbezogene Übersicht über den
Einsatz von Heilmitteln (Massage, Krankengymnastik sowie Sprach- und
Ergotherapie). Darüber hinaus sehen die Richtlinien einen
kontinuierlichen Dialog zwischen Therapeut, Arzt und Patient über den
Therapieverlauf vor. Im Gegensatz zu früher informiert der Therapeut
insbesondere nach Ende und - falls erforderlich - auch während der
Behandlungsserie den Arzt über den Behandlungsverlauf und gibt
Anregungen für die Fortsetzung der Heilmitteltherapie. Der Arzt kann
somit auf einer besseren Grundlage als bisher über die Fortsetzung
der Behandlung entscheiden und notwendige Maßnahmen patientengerecht
einleiten. "Damit gewährleisten die neuen Richtlinien eine
zielgerichtete und effektivere Versorgung der Patienten", sagt Rolf
Stuppardt, Vorstandsvorsitzender des IKK-Bundesverbandes. Die
Krankenkassen erwarten von der konkreten Umsetzung der neuen
Heilmittel-Richtlinien mehr Qualität durch eine Reduzierung der
Fehlversorgungen und damit gleichzeitig auch wirtschaftliche Effekte.
Die neuen Heilmittel-Richtlinien wurden am 6. Februar 2001 vom
Bundesausschuss Ärzte und Krankenkassen verabschiedet und treten am
1. Juli 2001 in Kraft. Die Richtlinien können im Internet unter
www.ikk.de (Pfad: bundesweite Informationen/Leistungserbringer/Heil-
und Hilfsmittel/Heilmittel-Richtlinien/ downloads) heruntergeladen
werden.
    
    
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