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Alkohol am Steuer gefährdet den Versicherungsschutz

Coburg (ots) - Fasching ohne Alkohol, für viele undenkbar. Doch wer Alkohol trinkt und Auto fährt, riskiert seinen Versicherungsschutz. Wird nach einem Unfall festgestellt, dass der Verursacher 1,1 Promille oder mehr im Blut hatte, hat das nicht nur strafrechtliche Folgen, betroffen ist dann auch der Versicherungsschutz, darauf macht die HUK24 aufmerksam. Bei Versicherungsverträgen, die nach 1995 abgeschlossen wurden, gilt in bezug auf die Kfz-Haftpflichtversicherung folgendes: Der Versicherer ist "von der Verpflichtung zur Leistung frei", wenn "der Fahrer infolge Genusses alkoholischer Getränke oder anderer berauschender Mittel nicht in der Lage ist, das Fahrzeug sicher zu führen". Die Leistungsfreiheit des Versicherers ist allerdings auf einen Betrag von 10.000 Mark begrenzt. Das heißt: Die Kfz-Haftpflichtversicherung reguliert den Schaden, denn der Schutz des Geschädigten geht zunächst einmal vor. Anschließend nimmt sie aber ihren Versicherungsnehmer entsprechend der Schadenhöhe mit bis zu 10.000 Mark in Regress. Für die Kaskoversicherung gilt seit jeher, dass der Versicherungsschutz erlischt, wenn der Fahrer einen Schaden grob fahrlässig herbeigeführt hat. Die Rechtsprechung hält zum Beispiel das Fahren unter einer Alkoholeinwirkung von 1,1 Promille für eine grobe Fahrlässigkeit. ots Originaltext: HUK-Coburg Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Rückfragen bitte an: HUK-Coburg Tel.: (09561) 96 20 80-82 Fax: (09561) 96 36 80 HUK-Coburg im Internet unter http://www.HUK.de Original-Content von: HUK-COBURG, übermittelt durch news aktuell

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