Ford-Werke GmbH

Ford of Europe passt die Produktion der geänderten Nachfrage an
Ford bekennt sich zu Standorten in Deutschland, Spanien und Rumänien

Köln/Saarlouis (ots) -

-Ford of Europe ergreift weitere Maßnahmen, um die Produktion der
rückläufigen Nachfrage und den zukünftigen geschäftlichen 
Erfordernissen anzupassen. 

-Abbau von Kapazitäten, Reduzierung von Kosten und Sicherung 
zukünftiger Produktpläne sind wesentliche Faktoren, um 
wettbewerbsfähig zu bleiben. 

-Überprüfung von Produktionskapazitäten und Personalbestand in Europa
wird fortgesetzt. 

-Das Werk Saarlouis bleibt Stammwerk für die nächste 
Generation des Ford Focus. 

-Das Werk Saarlouis setzt die Kurzarbeit wie geplant um. 

-Das Kölner Motorenwerk und das neue Motorenwerk von
Ford im rumänischen Craiova werden jeweils einen neuen, kleinen 
Benzinmotor mit hochmoderner EcoBoost-Technologie fertigen. 

-Das Werk Valencia in Spanien wird auf Zweischicht-Betrieb 
umgestellt; es übernimmt zukünftig die Fertigung eines neuen Modells 
der kompakten Mittelklasse (Ford C-MAX). 

-Das Motorenwerk Valencia beginnt noch 2009 mit der Fertigung eines 
neuen, fortschrittlichen EcoBoost-Benzinmotors mit 2.0 Litern 
Hubraum. 

Vor dem Hintergrund des gravierenden Absatzrückgangs im europäischen Automobilmarkt und anhaltend negativer Konjunkturaussichten hat Ford of Europe am Montag, 16. März 2009, weitere wichtige Maßnahmen angekündigt, mit denen das Unternehmen seine Produktionskapazitäten der gesunkenen Nachfrage anpasst.

Darüber hinaus optimiert Ford of Europe seine Produktionspläne zur Sicherung seiner Wettbewerbsfähigkeit. Das Unternehmen geht davon aus, dass sich der europäische Markt aller Voraussicht nach auf absehbare Zeit nicht wesentlich erholen wird.

Dies bedeutet für die deutschen Standorte: Geschäftsleitung und Gesamtbetriebsrat der Ford-Werke GmbH haben am vergangenen Freitag die erforderlichen Änderungen und Ergänzungen zur Investitionssicherungsvereinbarung vom März 2006 für das Kölner Motorenwerk und das Werk Saarlouis beschlossen. "Mit dieser Vereinbarung setzen wir in sehr schwierigen Zeiten für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein positives Zeichen", so Bernhard Mattes, Vorsitzender der Geschäftsführung der Ford-Werke GmbH.

Die am Montag, 16. März 2009, angekündigten Maßnahmen, von denen die Ford-Beschäftigten in Köln und Saarlouis in Betriebsversammlungen unterrichtet wurden, betreffen im Rahmen des europäischen Produktions-Netzwerkes von Ford die Fertigungsstätten in Deutschland (Köln und Saarlouis), Spanien (Valencia) und Rumänien (Craiova).

   -Das Motorenwerk Köln und das Motorenwerk Craiova/Rumänien 
übernehmen jeweils die Produktion eines neuen, fortschrittlichen 
Benzinmotors mit kleinem Hubraum und moderner EcoBoost-Technologie. 
Die Fertigung umfasst an den beiden Standorten jeweils sowohl die 
mechanische Fertigung der einzelnen Komponenten wie Zylinderblock, 
Zylinderkopf und der Kurbelwelle, als auch die Montage des Motors. 
Ein Großteil der derzeit Beschäftigten im Kölner Motorenwerk 
(V6-Produktion) wird diesen neuen Motor fertigen. Köln ist das erste 
Werk, das diesen neuen Motor produzieren wird. 
   -Im Motorenwerk Köln werden in der Zukunft Ford Mondeo-Fahrzeuge 
auf umweltfreundliche CNG- und LPG-Antriebe umgerüstet. Damit ist 
weitere Beschäftigung im Kölner Motorenwerk gesichert. 
   -Das Werk Saarlouis bleibt das Stammwerk für alle 
Modell-Varianten der kommenden Generation des Ford Focus. Die 
gegenwärtige Nachfrage-schwäche wird durch die Fortsetzung der 
Kurzarbeit in Saarlouis abgefedert. Die aktuell in Saarlouis 
gefertigten Baureihen Ford Kuga und Ford C-MAX werden nach Auslaufen 
der jetzigen Fahrzeug-Generationen an diesem Standort nicht ersetzt. 

Diese Punkte wurden am vergangenen Freitag in einer Betriebsvereinbarung zwischen der Geschäftsführung und dem Gesamtbetriebsrat der Ford-Werke GmbH festgeschrieben. Weiterhin wurde vereinbart:

   -Die Tariferhöhung und deren Umsetzung für die 24.000 
Beschäftigten der Ford-Werke GmbH in Deutschland erfolgt in zwei 
Schritten: Rückwirkend zum 1. Februar 2009 werden die Bruttoentgelte 
um 1,1 Prozent unter Anrechnung von einem Prozentpunkt gemäß der 
Investitionssicherungs-vereinbarung vom März 2006 erhöht, zum 1. Mai 
2009 in einem zweiten Schritt um weitere 2,1 Prozent. Die tarifliche 
Einmalzahlung in Höhe von  122 Euro erfolgt im September 2009. 

"Erneut hat sich die 2006 geschlossene Investitionssicherungsvereinbarung als ein wertvolles Instrument erwiesen, um gemeinsam mit der Arbeitnehmervertretung flexibel auf geänderte Rahmenbedingungen reagieren zu können", führte Arbeitsdirektor Rainer Ludwig aus.

Bernhard Mattes und Rainer Ludwig betonten die konstruktive Zusammenarbeit und Handlungsbereitschaft während der schwierigen Verhandlungen mit der Arbeitnehmervertretung, um für das Unternehmen und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tragfähige und zukunftsweisende Lösungen zu erzielen.

"Die beschriebenen Maßnahmen sind ein gutes Zeichen für die Werke in Köln und Saarlouis und stellen ein klares Bekenntnis von Ford zur Produktion in Deutschland, Rumänien und Spanien dar. Ziel aller Maßnahmen ist es, gestärkt aus der derzeit schwierigen wirtschaftlichen Situation hervorzugehen", betonte Bernhard Mattes.

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