Bundesagentur für Arbeit (BA)

Die Entwicklung des Arbeitsmarktes im Juli 2001
Abkühlung belastet weiterhin den Arbeitsmarkt - Teil 10 von 10

    Nürnberg (ots) - Zuletzt machten ca. 89.000 Leistungsempfänger von der Regelung des § 428 SGB III Gebrauch, ca. 8 Prozent mehr als vor einem Jahr (Juni: ca. +3 Prozent auf ca. 85.000). In der Freistellungsphase der Altersteilzeit befanden sich mit ca. 10.500 ebenfalls wesentlich mehr Menschen (ca. +42 Prozent).          Ausbildungsstellenmarkt weiter angespannt          Die Situation am Ausbildungsstellenmarkt hat sich auch zuletzt nicht entscheidend verbessert. Zwar sind im Juli erheblich mehr außerbetriebliche Lehrstellen eingegangen als im Vorjahresmonat (+2.500 auf 6.200), dies wurde aber durch weniger betriebliche Ausbildungsstellen zu einem großen Teil kompensiert (-2.200 auf 5.300). Von Oktober 2000 bis Juli 2001 sind den Arbeitsämtern insgesamt 88.100 Ausbildungsplätze gemeldet worden, 6.500 oder 6,9 Prozent weniger, im Vergleich zu -8,2 Prozent im Juni und -6,8 Prozent im Mai. Der Rückgang beruht allein auf weniger betrieblichen Lehrstellen (-6.700 oder -8,3 Prozent auf 74.100; Juni: -6,1 Prozent; Mai: -6,7 Prozent). Gleichzeitig haben 201.200 Bewerber die Arbeitsämter bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz eingeschaltet, 10.000 oder 4,7 Prozent weniger (Juni: -5,3 Prozent; Mai: -6,4 Prozent). Die Abnahme resultiert vor allem aus der stärkeren Nutzung des ASIS, aber auch aus leicht rückläufigen Schulabgängerzahlen.          Ende Juli waren 15.800 Ausbildungsstellen noch unbesetzt, dies sind 700 oder 4,5 Prozent mehr als vor einem Jahr (Juni: +9,3 Prozent; Mai: +0,6 Prozent). Noch nicht vermittelt waren zuletzt 74.400 Bewerber, 5.100 oder 6,4 Prozent weniger (Juni: -3,8 Prozent; Mai: -6,1 Prozent). Die Differenz zwischen noch unbesetzten Ausbildungsstellen und noch nicht vermittelten Bewerbern ist weiter spürbar kleiner als vor einem Jahr; gleichzeitig hat sie - wie üblich - von Juni auf Juli abgenommen.          - Ende -

    
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