Bundesagentur für Arbeit (BA)

15. "Tag des Ausbildungsplatzes" erfolgreich

Nürnberg (ots) - Mitarbeiter und Führungskräfte der Agenturen für Arbeit (AA) und der Arbeitsgemeinschaften zur Betreuung der Arbeitslosengeld II-Bezieher (ARGEn) haben am gestrigen Dienstag, dem "Tag des Ausbildungsplatzes", wieder zahlreiche Unternehmen besucht oder telefonisch Kontakt aufgenommen. Neben der Gewinnung zusätzlicher Ausbildungsplätze haben die Kollegen vor allem dafür geworben, auch leistungsschwächeren Jugendlichen eine Chance zu geben. BA-Vorstand Raimund Becker, der sich in einem Leipziger Unternehmen selbst ein Bild machte, appellierte deshalb an Betriebe, in den Bemühungen um Ausbildung auch im zweiten Krisenjahr nicht nachzulassen und verstärkt Bewerbern mit schwierigen Voraussetzungen eine Chance zu geben: "Durch die demographische Entwicklung werden immer weniger Schulabgänger auf den Ausbildungsmarkt strömen. Daher müssen wir jetzt dringend umdenken. Nicht nur der Klassenbeste kann ein geeigneter Kandidat für eine Ausbildung sein, sondern ebenfalls ein Jugendlicher mit Startschwierigkeiten. Denn ein schwächerer Schüler muss nicht zwangsläufig auch ein schlechter Azubi sein und die Arbeitsagentur hat zudem viele Möglichkeiten, Betriebe auch während der Ausbildung zu unterstützen." Bundesweit wurden insgesamt 30.751 Ausbildungsplätze eingeworben. Damit wurde das Ergebnis des vergangenen Jahres (27.200) trotz der angespannten wirtschaftlichen Situation deutlich übertroffen und gleichzeitig ein wertvoller Beitrag zur Erreichung der Ziele des Nationalen Paktes für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs geleistet. Mitarbeiter der AA und der ARGEn nahmen am Tag des Ausbildungsplatzes Kontakt mit mehr als 66.000 Unternehmen auf. Mehrere Tausend Berufsberater, Arbeitsvermittler und Führungskräfte haben bundesweit bei Betriebsbesuchen und im Rahmen von Telefonaktionen für den Ausbildungsbeginn im Herbst 2010 und für das nachfolgende Ausbildungsjahr zusätzliche Ausbildungsplätze akquiriert. "Nur wer heute ausbildet, sichert sich seine künftigen Fachkräfte. Denn eines ist heute schon sicher: nach der Krise wird der Fachkräftebedarf wieder enorm sein", unterstrich Becker nachdrücklich.

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