Audi AG

Audi Azubis fit für die Gruppenarbeit
Europa-Projekt bei Audi abgeschlossen
Gruppenarbeit als Bestandteil der betrieblichen Ausbildung

    Ingolstadt (ots) - Erfolgreiches EU-Projekt: Das Abschlussforum eines europäischen Gemeinschaftsprojekts zur Integration der Gruppenarbeit in die betriebliche Ausbildung fand heute im Audi Bildungswesen in Ingolstadt statt. Ziel des dreijährigen Projektes war die Erstellung eines Konzeptes, das Jugendliche in der Ausbildung an die Gruppenarbeit heranführt. Das durch die Europäische Union im Rahmen des Leonardo da Vinci Programms geförderte Projekt startete im Dezember 1997.          Neben der AUDI AG, die das Projekt leitete, waren neben der Staatlichen Berufsschule I in Ingolstadt drei internationale Partner beteiligt: das französische berufsbildende Gymnasium Lycée Professionnel P. & M. Curie, der irische Karosseriewerkzeughersteller Läpple Ireland Ltd. und die spanische Unternehmensberatung Interseneter.          "Audi will bereits den Jugendlichen in der Ausbildung die Bedeutung und Notwendigkeit vom Arbeiten im Team nahe bringen", so Dr. h.c. Andreas Schleef, Vorstand Personalwesen der AUDI AG. Da die Berufsausbildung in Deutschland im dualen System organisiert sei, können grundlegende Veränderungen der Lehr- und Lernmethoden nur gemeinsam mit den beruflichen Schulen geleistet werden.          Ergebnis des Projekts war für Audi die Entwicklung von Lernbausteinen und deren Integration in den Ausbildungsablauf über die gesamte Ausbildungszeit hinweg. Dazu gehören beispielsweise Betriebserkundungen zum Thema "Gruppenarbeit" bereits in den ersten Tagen der Berufsausbildung, ein Teamtraining mit out-door Elementen oder die Vermittlung der Bausteine des Audi Produktionssystems (APS).

    "Gruppenarbeit bewirkt das sinnvolle, ganzheitlich
selbstgesteuerte und eigenverantwortliche Zusammenarbeiten der
Beschäftigten", so Wolfgang Förster, stellvertretender
Betriebsratsvorsitzender der AUDI AG. Die Gruppenarbeit bestimme ganz
wesentlich den Arbeitsablauf und die Arbeitsorganisation bei Audi.
Seit 1994 wird die Gruppenarbeit im Unternehmen flächendeckend
eingesetzt. "Dieses EU-Projekt ist eine weitere Investition in die
Zukunft, nämlich in die Ausbildung junger Menschen und die Sicherung
von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen.", so Förster.
    
    Von diesem Jahr an wird sich die Zahl der Ausbildungsplätze bei
Audi erhöhen.
    
    Das Unternehmen hat in Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat die
"Initiative für mehr Ausbildung" gestartet und reagiert damit auf den
Facharbeitermangel auf dem Arbeitsmarkt. Durch das neue Konzept
werden sich die Ausbildungszahlen pro Ausbildungsjahrgang jährlich um
insgesamt 195 auf 687 Stellen an den Standorten Ingolstadt und
Neckarsulm erhöhen. Damit steigt die Gesamtzahl der
Ausbildungsverhältnisse schrittweise von derzeit rund 1.400 auf mehr
als 2.000.
    
    Audi ist ein weltweit operierender Entwickler und Produzent
hochwertiger Automobile. Das Unternehmen fertigt in Deutschland,
Ungarn, Brasilien, China und Südafrika. 2000 lieferte Audi mit mehr
als 650.000 Fahrzeugen mehr Automobile als je zuvor in der
Unternehmensgeschichte an Kunden aus. Der Umsatz lag bei 39 Mrd. DM
(einschließlich Autogerma). Im Audi Konzern sind derzeit rund 50.000
Mitarbeiter beschäftigt.
    
ots Originaltext: Audi AG
Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de


Kommunikation: Unternehmen und Wirtschaft
Joachim Cordshagen, Telefon: 0841 89 36340
E-Mail: joachim.cordshagen@audi.de
Dr. Ute Röding, Telefon: 0841 89 36384
E-Mail: ute.roeding-lange@audi.de

Original-Content von: Audi AG, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Audi AG

Das könnte Sie auch interessieren: