Westfalen-Blatt

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Benzinpreis-Meldestelle

Bielefeld (ots) - Dass Autofahrer beim Tanken heute für jeden Liter Sprit fünf Cent weniger zahlen als vor Jahresfrist, ist kein Erfolg der Benzinpreis-Meldestelle. Dafür sind der starke Euro und der stabile Ölpreis verantwortlich. Wunderdinge wie ein Preisverfall an der Zapfsäule sind von der Markttransparenzstelle aber realistisch betrachtet auch nie zu erwarten gewesen. Dennoch überrascht, dass sich gerade viele große Tankstellenketten den Luxus weiter leisten können, in vorhersehbaren Spitzenzeiten bis zu zehn Cent teurer zu sein als die nahe Konkurrenz. Das spricht dafür, dass es vielen Autofahrern egal ist, wenn sie für eine Tankfüllung fünf Euro mehr zahlen als nötig. Umfragen zufolge achtet aber jede Dritte beim Tanken auf den Preis. Für diese Sparfüchse ist die Spritpreis-App ein Segen. Sie verschafft in der Tat einen guten Überblick. Die Gesamtheit der Autofahrer hat nun selbst in der Hand, wie sehr sie ihre Marktmacht nutzt. Mit dem Vergleich auf Fingerdruck lässt sich um die Preistreiber jedenfalls ganz einfach ein großer Bogen machen. Und vielleicht auch Bewegung in dem von wenigen Großen geprägten Markt bringen.

Pressekontakt:

Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Westfalen-Blatt

Das könnte Sie auch interessieren: