BGA Bundesverb. Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V.

BGA: ver.di fernab jeglicher Realität

    Berlin (ots) - Deutschland steckt in der schwersten Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit und der Groß- und Außenhandel erlebt aktuell wirtschaftliche Einschnitte bislang unbekannten Ausmaßes. In dieser Phase stellt die Gewerkschaft ver.di für den Großhandel Lohnforderungen auf, die fernab jeglicher Realität sind. "ver.di zeigt damit, dass sie die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt hat", so Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Berlin. Mit Lohnforderungen zwischen sechs und acht Prozent wecken die ver.di-Funktionäre Erwartungen in den Betrieben, die keinesfalls erfüllt werden können. "Die Unternehmen im Groß- und Außenhandel ergreifen derzeit alle erdenklichen Maßnahmen, um überhaupt das vorhandene Personal in Lohn und Brot halten zu können. Stattdessen gefährdet ver.di die Beschäftigung im Großhandel und wird gegenüber ihren Mitgliedern erklären müssen, warum sie so leichtfertig die Sicherung dieser Arbeitsplätze aufs Spiel setzt", so der BGA-Präsident weiter. In Zeiten, in denen dem Großhandel die Aufträge wegbrechen und Rückgänge von bis zu 60 Prozent zu verzeichnen sind, verhält sich ver.di so, als wenn wir noch immer mitten im einer Boomphase wären. ver.di vergisst, in welcher dramatischen Situation sich die Betriebe befinden und wird ihrer gesellschaftspolitischen Verantwortung als Tarifvertragspartei nicht gerecht. "Die Arbeitgeber werden sich durch solche unsinnigen Forderungen nicht unter zusätzlichen Rationalisierungszwang bringen lassen. Für sie steht in der diesjährigen Tarifrunde die Beschäftigungssicherung im Vordergrund", so Börner abschließend. 15, Berlin, 23. März 2009

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