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NABU begrüßt Schlussfolgerungen der "Pallas"-Kommission

Bonn (ots) - Der Naturschutzbund NABU hat die Schlussfolgerungen der Kommission zur "Pallas"-Havarie nachdrücklich begrüßt. "Insbesondere die Empfehlung zur Einrichtung einer Seewache trifft hunderprozentig ins Schwarze", sagte NABU-Seefahrtsexperte Rüdiger Wohlers. Nur die konsequente Bündelung der Kräfte und damit ein Ende des föderalen Kompetenz- und Entscheidungssalats könnten die Wiederholung solcher Havarien oder gar schlimmere Unfälle verhindern. Nun gelte es, aus den richtigen Schlussfolgerungen schnell die notwendigen administrativen Konsequenzen zu ziehen und zu handeln, betonte Wohlers: "Hier sind Bundesverkehrsminister Klimmt und die Bundesländer gleichermaßen in der Pflicht." Zugleich kritisierte der NABU-Experte Pläne, aus finanziellen Gründen den Hubschraubertransport von Seelotsen zu reduzieren und auf Boote zurückzugreifen: "Die Lotsen sind die Garanten der maritimen Sicherheit in Häfen und schwierigen Gewässern. Diese Sparpläne gehören in den Papierkorb." ots Originaltext: NABU Im Internet recherchierbar: http://www.newsaktuell.de Für Rückfragen: Rüdiger Wohler, verkehrspolitischer Sprecher des NABU, Tel. 0441-25600 In der NABU-Pressestelle, Tel. 0228-4036-142, kann ein 9-Punkte-Katalog zu Verbesserung der Sicherheit auf See, den der NABU Mitte Januar an Bundesverkehrsminister Klimmt übermittelt hat, abgerufen werden. Original-Content von: NABU, übermittelt durch news aktuell

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