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Zweite Großdemonstration von Ärzten und Patienten in Berlin

Erkrath (ots) - Nach den Klinikmitarbeitern machen auch niedergelassene Ärzte und Patientenverbände gegen die Auswirkungen der Gesundheitsreform mobil: Für den 19. September 2008 hat ein Bündnis aus Freier Ärzteschaft, der Deutschen Gesellschaft für Versicherte und Patienten und anderen Initiativen zu einer Großkundgebung in Berlin aufgerufen. An diesem Tag werden bundesweit die Arztpraxen geschlossen bleiben. Parallel kündigen die niedergelassenen Ärzte an, auch am Tag der Demonstration der Klinikärzte am 25. September 2008 aus Solidarität bundesweit ihre Praxen zu schließen.

"Wir müssen den Bürgern einmal klarmachen, wohin die Politik der letzten Jahre führt: Die ambulante Medizin wird gezielt ausgehungert, dem vertrauten Arzt im Ort das Leben solange schwergemacht, bis er aufgibt - und die Kliniken werden erst auf Kosten der Steuerzahler saniert und dann an Klinikkonzerne verschenkt. Die Heuschrecken sind ins Gesundheitswesen eingefallen und gestalten es nach ihren Profitinteressen neu. "Leidtragende sind die Bürger - sowohl als Patienten wie auch als Beitrags- und Steuerzahler, die alles finanzieren", warnt Martin Grauduszus, Präsident der Freien Ärzteschaft.

Seine Organisation brachte 2006 wiederholt mehrere 10.000 Ärzte zu Kundgebungen vor das Brandenburger Tor: "Diesmal wird es deutlich voller - über die Praxen und die teilnehmenden Initiativen werden wir auch die Patienten und unsere Praxismitarbeiter mitbringen, die von dieser Politik betroffen sind", kündigt er an: "Wir müssen die qualifizierte Versorgung in Deutschland am Leben halten, nicht tot sparen. Diese Politik macht krank, und das muss sich dringend ändern!".

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