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WAZ: Versager bei der Bahn - Kommentar von Rolf Potthoff

    Essen (ots) - Was ist denn da los bei der Deutschen Bahn? Hat sie nicht genug selbst verschuldete Probleme mit Verspätungen, Zugausfällen, mysteriösen ICE-Achsenschäden und (zum wohlfeilen Ausgleich für all die täglichen Pleiten und Pannen) satten Boni-Zahlungen für das Spitzenpersonal?

      Müssen Eltern, die ihre Kinder der Bahn anvertrauen, inzwischen
fürchten, dass ihre minderjährigen Töchter und Söhne, und seien sie
allein, ohne Geld und bei Nacht und Nebel, in der Fremde aus dem Zug
geworfen werden, weil sie vermeintlich Schwarzfahrer sind?

      Werden heutzutage Leute als Zugbegleiter beschäftigt, die
offenbar dermaßen selbstherrlich sind und unfähig ihren Verstand zu
gebrauchen, dass es jedem normalen Menschen einfach die Sprache
verschlägt?

      Sind solche Blindgänger auf Rädern nicht im Mindesten in der
Lage, ihre eigenen Vorschriften zu kapieren, die Minderjährige in der
Bahn ausdrücklich als Schutzbedürftige definieren?

      Es fällt (als Vater) schwer, ruhiges Blut zu bewahren. Eigentlich
sollte man raten: Schickt diese Schaffner nach der "Aussprache" zu
Fuß zur Arbeitsbehörde.

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