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WAZ: Deutschland und der Song Contest - Bitte mehr Selbstkritik - Leitartikel von Steffen Gaux

Essen (ots) - Satz mit "x": Das war wohl nix. Mal wieder, muss man sagen. Denn es ist schon ein paar Jährchen her, dass Deutschland beim Eurovision Song Contest vorne mitgespielt hat. Bleibt die Frage: Woran hat's denn diesmal gelegen? "Ich bin etwas geschockt, aber wir können stolz sein", sagte No-Angels-Sängerin Jessica nach dem Debakel. Wie bitte!? Stolz sein? Auf den letzten Platz? Klar: Schuld daran, dass es in die Hose gegangen ist, sind wieder die anderen. Es ist ja nun nichts Neues, dass es Länder gibt, die sich seit eh und je die Punkte gegenseitig zuschanzen. Das mag als plausible Erklärung herhalten, wenn man den Sieg um ein paar Punkte oder auch um ein paar Plätze verpasst hat. Aber ist es eine Entschuldigung für den letzten Platz? Wohl kaum! Vielleicht sollte mal jemand laut sagen, dass unser Beitrag einfach ganz großer Käse war. Was wir brauchen, ist ein richtig gutes Lied, ein Ohrwurm - gepaart mit einer Super-Bühnenshow. Nur so kann's klappen - auch gegen die "geballten Mächte" des Balkan und Skandinaviens. Russland hat's vorgemacht. Pressekontakt: Westdeutsche Allgemeine Zeitung Zentralredaktion Telefon: 0201 / 804-2727 zentralredaktion@waz.de Original-Content von: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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