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Märkische Oderzeitung: Kommentarauszug zum drohenden Protektionismus in der EU:

    Frankfurt/Oder (ots) - Was für die Weltökonomie insgesamt gilt - nämlich: dass sie hochgradig verflochten ist -, gilt für den EU-Raum ganz besonders. Wer neue Barrieren errichtet, einen nationalstaatlichen Subventionswettlauf eröffnet oder die Regeln der gemeinsamen Währungszone verletzt, betreibt ein riskantes Spiel. Die EU-Gipfelei in dichter Taktfolge ist deshalb vor allem dem Bemühen geschuldet, die mächtig zerrenden Zentrifugalkräfte zu bändigen, Konjunkturpakete aufeinander abzustimmen, und Konsens über Finanzhilfen herzustellen, um die inzwischen selbst von Staaten nachgesucht wird - insbesondere von einigen hart am Staatsbankrott schrammenden Osteuropäern. Dass diese sich jetzt eine Abfuhr holten, hat auch damit zu tun, dass z.B. mit Griechenland und Italien weitere Wackelkandidaten warten - ein Fass ohne Boden.

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