Kolpingwerk Deutschland gGmbH

Berufliche Integration junger Menschen sichern
Kolpingwerk Deutschland fordert von neuer Bundesregierung Förderung des Jugendwohnens

Köln (ots) - Mit einem umfangreichen Forderungskatalog hat sich das Kolpingwerk Deutschland an die künftige Bundesregierung gewandt und will Denkanstöße für die Koalitionsverhandlungen geben.

"Das Kolpingwerk Deutschland fordert die Bundesregierung auf, die Ausbildungs- und Beschäftigungschancen junger Menschen nachhaltig zu verbessern", erklären Kolping- Bundessekretär Ulrich Vollmer und Andreas Finke vom Verband der Kolpinghäuser. In diesem Zusammenhang müssten die Rahmenbedingungen für die zunehmend wichtiger werdende Mobilität junger Menschen gefördert und damit zu einem regionalen Gleichgewicht auf dem Ausbildungsstellenmarkt beigetragen werden.

"Mit der Förderung der Einrichtungen des Jugendwohnens wird ein wichtiger Beitrag geleistet, um jungen Menschen am Übergang von der Schule in den Beruf wirksame Brücken zu bauen", betonten Vollmer und Finke. Die Förderung biete eine wirksame und vernünftige Antwortet auf die Folgen der demografischen Entwicklung. "Jugendwohnheime stellen ein wirksames Instrument zur Verfügung, um dem Fachkräftemangel nachhaltig entgegen zu treten und durch pädagogische Begleitung die erfolgreiche berufliche Integration der jungen Menschen sicherzustellen."

Die personenbezogene Finanzierung von pädagogischer Begleitung in Jugendwohnheimen durch die Bundesagentur für Arbeit ist derzeit in der Diskussion. Um den Ausbildungserfolg der Jugendlichen durch pädagogische Begleitung sicherzustellen, sei eine bundeseinheitliche Kostenübernahme durch die Bundesagentur für Arbeit und die BAFöG-Ämter im Rahmen eines Tagessatzes zielführend. "Auch die Objektförderung im Sinne einer Instandhaltung und Sanierung der Jugendwohnheime muss durch die Übernahme der bauinvestiven Kosten durch Bund und Länder sichergestellt werden", betont das Kolpingwerk Deutschland.

Das Kolpingwerk Deutschland fordert die neue Bundesregierung dazu auf, unklare Zuständigkeiten zu überwinden und sich dieses Themas im Sinne der über 550 Jugendwohnheime mit ihren knapp 60.000 Plätzen für jährlich mehr als 200.000 junge Menschen am Übergang von der Schule in den Beruf einzusetzen. Mit seinen knapp 40 Einrichtungen ist Kolping der größte Anbieter von Jugendwohnheimen in Deutschland.

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