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Mitteldeutsche Zeitung: zu G 8

    Halle (ots) - Wirklich wichtig sind nicht die Beschlüsse, die in Heiligendamm oder auf einem anderen G-8-Gipfel gefasst werden, sondern der zweitägige enge Kontakt von Menschen, die globale Verantwortung tragen. Ihnen die Kompetenzen einer "Weltregierung" zuzuweisen, wie es viele Globalisierungsgegner getan haben, ist falsch. Dafür sind die G-8-Staats- und Regierungschefs nicht legitimiert. Sie wären auch überfordert. Richtig aber bleibt, dass die führenden Männer und Frauen der G-8 einen möglichst persönlichen Draht haben sollten, um sich im Krisenfall schnell abstimmen zu können. Das spräche für die Wiederbelebung der Kultur des "Kamingesprächs". So wie der Beginn der G-8-Runden auf Initiative des damaligen Bundeskanzlers Helmut Schmidt und Frankreichs Staatspräsident Valery Giscard d'Estaing auch gedacht war.

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