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Mitteldeutsche Zeitung: zum Fall Walesa

Halle (ots) - Für den "Fall Walesa/IM Bolek" heißt das unter dem Strich: Was auch immer Walesa in den 70er Jahren als junger Mann mit der polnischen Stasi ausgekungelt hat, ist zweitrangig. Von Bedeutung ist der Fall vor allem für jene, die möglicherweise unter Walesas Spitzeleien zu leiden hatten. Darüber hinaus sollte der "Fall Walesa/Bolek" vor allem ein Thema für Historiker sein. Denn die größte Gefahr, die von dem angeblichen Aktenfund ausgeht, ist eine politische Instrumentalisierung durch die Partei PiS. Gelingt es den Rechtspopulisten den Runden Tisch von 1989 zu diskreditieren, dann wird es das Polen, das wir schätzen gelernt haben, nicht mehr geben.

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