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Mitteldeutsche Zeitung: zu Griechenland

Halle (ots) - Ein Mann, mit dem Finanzminister Varoufakis und Premier Tsipras Politik machen wollen, ihr Verteidigungsminister Panos Kammenos von der nationalkonservativen Partei "Unabhängige Griechen", sieht es so: Bringt ihr kein Geld zu uns, bringen wir Europas Flüchtlinge zu euch. Wer das als Fantasie eines Rechtspopulisten betrachtet, hat sich getäuscht oder nicht richtig zugehört. Denn auch der stellvertretende Innenminister von der linken Syriza sagte letzte Woche nichts anderes als: Wenn ihr uns kein Geld gebt, dann schicken wir euch Menschen in Not... Vielleicht sind auch ein paar gefährliche dabei, Terroristen, Islamisten, Mörder. Was ist das eigentlich? Erpressung? Ja sicher. Aber das ist nicht unüblich, wenn Staaten über Geld verhandeln. Doch das hier ist mehr. Es ist die Instrumentalisierung der Flüchtlingsnöte in Europa. Es ist ein angedrohter Menschenhandel. Wer so handelt, mit dem möchte man gar nicht handeln.

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