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Mindestlohn: Sozialverband SoVD fordert Nachbesserungen - Präsident Adolf Bauer: "Keine Niedriglohnreserve"

Berlin (ots) - Der Sozialverband SoVD hat den Gesetzentwurf zum Mindestlohn begrüßt und Nachbesserungen gefordert. "Damit es am Arbeitsmarkt fair zugeht, ist nun eine konsequente Umsetzung des Mindestlohns erforderlich. Deshalb müssen die vorgesehenen Ausnahmen für Jugendliche, Langzeitarbeitslose und Praktikanten vom Tisch." Das sagte Adolf Bauer, Präsident des Sozialverbandes SoVD, am Donnerstag anlässlich der Debatte über einen flächendeckenden Mindestlohn von 8,50 Euro. Der Verbandspräsident warnte vor einem Gesetz, das neue Ungerechtigkeiten schaffe. Bauer kritisierte den "unverhohlenen Versuch" über die vorgesehenen Ausnahmen eine "Niedriglohn-Reserve" bereitzuhalten. "Das Ziel, den ausufernden Niedriglohnsektor in die Schranken zu weisen, wird mit diesem Gesetzentwurf verfehlt", so Bauer.

Der SoVD setzt sich seit Jahren für die Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns ein. Im Rahmen einer bundesweiten Kampagne zur Bundestagswahl thematisierte der Verband die Frage intensiv.

Gemeinsam mit 18 Organisationen und Verbänden, darunter die Gewerk-schaften DGB und ver.di, hat sich der SoVD zu einem Bündnis zusam-mengeschlossen, um die Ausnahmen beim Mindestlohn zu stoppen.

Hintergrundinformationen:

TV-Clip Mindestlohn http://www.youtube.com/watch?v=NAWyAZMHGOA&list=PLB0AB2D9347D4236B&index=16

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